Wir schreiben München – schreibt mit!

Interviews mit unikaten Alumni

Was aus Unikatlern so alles werden kann

unikat wird zehn Jahre alt und in diesen zehn Jahren traten eine ganze Menge unterschiedlichster Redakteure und Redakteurinnen unserem jungen und frischen Magazin bei. Fast genauso viele haben unseren Verein aber auch verlassen und dürfen sich jetzt stolz „unikat-Alumni“ nennen.

Für jeden von uns hat es sich ausgezahlt: Man kann beim Schreiben seine eigene Stimme entdecken, man lernt neue Fähigkeiten und man lernt nette Leute kennen, die man früher oder später seine Freunde nennen darf. Wie das Engagement bei einem Studentenmagazin einem im Leben weiterhelfen und einen voranbringen kann, möchten wir euch nun am Beispiel von drei unserer Alumni vorstellen:

Ich habe bei unikat von Juni 2014 bis Oktober 2014 als Online-Redakteurin gearbeitet und war von Oktober 2014 an ein Jahr lang der erste Vorstand bei dem Magazin. Zuvor hatte ich „nur“ im Radio- und TV-Bereich gearbeitet, die Arbeit bei unikat bot mir deshalb den perfekten Einstieg zu den Online-Medien. Deshalb habe ich nach meinem Master auch das Volontariat bei der Online-Nachrichtenagentur für Entertainment spot on news bekommen. unikat hat mir nicht nur bei meinem beruflichen Werdegang geholfen. Der lockere Austausch und Umgang mit den anderen unikat-Redakteuren, die zu meinen Freunden wurden, hat mir unglaublich viel Spaß gemacht. Keine nervigen Hierarchieebenen, kein Druck, man kann seine Ideen in die Tat umsetzen – und zudem nach einer Redaktionssitzung mit den Freunden ein Bier trinken. Das war einfach eine tolle und unvergessliche Zeit!
Daniela Rothgang, ehemaliges Vorstandsmitglied

Daniela Rothgang

Ich war von 2012 bis 2016 bei unikat. Innerhalb dieser Zeit war ich zwei Semester lang als Chefredakteurin tätig. Aktuell arbeite ich als Online-Redakteurin für ein Unternehmen. Bei unikat konnte ich viel ausprobieren. Interessante Interviews führen, spannende Stories einfangen, Ideen kreativ umsetzen und eigene Projekte entwickeln – alles war möglich. Und neben all der Lernerei hat man auch noch viele interessante und tolle Leute kennengelernt!
Andrea Hornsteiner, ehemalige Chefredakteurin

Andrea Hornsteiner

unikat ist die perfekte Möglichkeit, sich ehrenamtlich zu engagieren, das mit dem Journalismus mal selber auszuprobieren und sich zu vernetzen. Bei mir hat das sehr viel gebracht – dank meines Engagements bei unikat konnte ich mit einem Stipendium ein Jahr in den USA verbringen und darf jetzt die Deutsche Journalistenschule besuchen – übrigens genau wie die Gründer von unikat! Ich bin mir sicher, das alles wäre ohne dieses tolle Studentenmagazin nicht möglich gewesen.
Jana Heigl, ehemaliges Vorstandsmitglied

Jana Heigl

Ein einheitliches Muster: Sowohl Daniela als auch Andrea und Jana ist es dank des Schreibens für unikat wesentlich leichter gefallen, einen journalistischen Karriereweg zu verfolgen – genau wie unsere Gründer. Und alle schätzen die Freundschaften und das Netzwerk, das man durch die gemeinsame Redakteursarbeit aufbaut.

Zuletzt möchte ich da auch noch gerne mich selbst als Beispiel vorbringen: Ich mache momentan ein Praktikum als Online-Redakteur bei IGN Deutschland – dem deutschen Zweig der größten Gaming-Website der Welt IGN. Zudem sind wir noch Teil der Webedia Group, die unter anderem für die Gamestar und die Gamepro zuständig ist – den beiden größten Gaming-Magazinen Deutschlands.

Ich will nicht unbedingt behaupten, dass ich diesen Praktikumsplatz ohne unikat niemals bekommen hätte. Aber es hat mir auf jeden Fall ungemein geholfen und eine Menge Pluspunkte im Bewerbungsprozess gegeben. Ihr seht also: Das Mitwirken bei einem Online-Magazin – und allgemein ehrenamtliche Arbeit – zahlt sich aus und könnte euch sogar helfen, eure Karriereziele zu erreichen. In diesem Sinne: Wir schreiben München – schreibt mit!

Marcel Lasaj