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10 Vorsätze, die wir auch wirklich einhalten können

Mein Vorsatz: Realistische Vorsätze

2018 haben wir mehr oder weniger erfolgreich hinter uns gebracht, 2019 steht in den Startlöchern und für das neue Jahr haben wir uns wieder einmal so einiges vorgenommen. Neues Jahr, neues Glück, doch die Vorsätze sind meist jedes Jahr dieselben. Nach ein paar Wochen oder Monaten haben wir deren bloße Existenz in der Regel dann schon wieder verdrängt und machen weiter wie gewohnt. Dabei könnte hin und wieder ein bisschen Veränderung im neuen Jahr nicht schaden und das ein oder andere Erfolgserlebnis wäre in Sachen Vorsätzen auch nicht schlecht. Deshalb haben wir hier 10 Vorsätze, die wir ausnahmsweise auch wirklich einhalten können!

1. Jeden Tag ein bisschen gute Laune verbreiten

Einfach öfter mal Danke sagen. © pixabay

Einfach öfter mal Danke sagen. © pixabay

Was nach Klischee klingt, ist in Wahrheit ein echter Alltagsretter in Sachen schlechte Laune: Es sind die kleinen Dinge im Leben, auf die es ankommt. Ein kleines Lächeln in der U-Bahn, wenn von den anderen Fahrgästen nur verdrehte Augen zu sehen und genervtes Raunen zu hören ist. Die Mutter mit ihrem Großeinkauf an der Kasse vorlassen. Den Keks, der neben dem Cappuccino liegt, dem Nachbartisch anbieten, wenn wir ihn selbst nicht essen wollen. Einfach öfter mal Danke sagen und Komplimente hin und wieder einmal aussprechen, statt sie nur im Kopf zu behalten.

2. Einen Baum pflanzen

Nicht nur für die Menschen um uns herum und uns selbst können wir mit kleinen Dingen etwas bewirken, sondern auch für die Natur. Ein einziger Baum hilft schon dabei, unser Klima zu schützen. Und das lässt sich sogar mit dem fleißigen Studentenleben verknüpfen: Die App Forest sorgt dafür, dass wir weniger auf den Smartphone-Bildschirm starren und uns mehr auf Bücher, Hausarbeiten und Co. konzentrieren. Und sammeln wir genügend Münzen, verspricht die App sogar, dass mit der Organisation Trees for the Future nicht nur virtuelle, sondern echte Bäume gepflanzt werden.

3. Plastikfreie Tage

Plastikfrei ins neue Jahr © pixabay

Plastikfrei ins neue Jahr © pixabay

Apropos Umwelt: Weniger Plastik zu kaufen ist eindeutig ein Vorsatz, der mit ins neue Jahr genommen werden sollte. Um diesen Vorsatz jedoch ein bisschen konkreter und damit realistischer in seiner Umsetzung zu machen, können wir uns beispielsweise vornehmen, mindestens einen Tag die Woche komplett plastikfrei einzukaufen.

4. Adieu Einwegbecher – Hallo Recup

Einwegbecher für Kaffee oder Tee sind vor allem in den Städten ein großes Problem. Mülleimer quillen über, Becher und Deckel verschmutzen die Straßen und Parks und von Recycling fehlt jede Spur. 2019 die Becher aus dem Alltag zu verbannen, ist daher zweifellos etwas, das wir uns vornehmen sollten. Die wiederverwendbaren Recups, die es mittlerweile in zahlreichen Münchner Cafés gibt, machen diesen Vorsatz dabei um einiges leichter und realistischer!

5. Leitungswasser trinken

Leitungswasser trinken - ein willkommener Vorsatz für das Studentenleben © pixabay

Leitungswasser trinken – ein willkommener Vorsatz für das Studentenleben © pixabay

Wasserflaschen einkaufen, auf dem Gepäckträger balancieren und dann in den fünften Stock schleppen – für das Studentenleben ist Leitungswasser zu trinken ein willkommener Vorsatz fürs neue Jahr! In Deutschland ist Leitungswasser außerdem problemlos trinkbar und Wassersprudler sorgen für Kohlensäure, wenn wir sie an Katertagen doch einmal dringend brauchen.

6. Schlafen

Endlich ein Vorsatz, den wir wirklich gerne einhalten möchten: ausreichend schlafen! Auch wenn wir wissen, dass unserem Körper mindestens 7 Stunden Schlaf pro Nacht gut tun würden, machen wir oft viel zu spät die Augen zu und kämpfen uns von Müdigkeit geplagt durch den nächsten Tag. Also Laptop und Handy am besten vom Nachttisch verbannen, 7 bis 8 Stunden schlafen und schon ist auch Vorsatz Nummer 6 erreicht!

7. Snoozefrei in den Tag starten

Wir lieben die Schlummertaste ein bisschen zu sehr. © pixabay

Wir lieben die Schlummertaste ein bisschen zu sehr. © pixabay

Wir zögern gerne das hinaus, was wir uns vornehmen. Und wir zögern gerne das hinaus, was uns jeden Morgen bevorsteht: das Aufstehen. Die Snooze-Taste ist zum Inbegriff der Aufschieberitis geworden – ein bedrohliches und gleichzeitig gewohntes Wort aller Studierenden. Das neue Jahr ohne die geliebte Schlummertaste scheint zunächst unmöglich, doch ein snoozefreier Start in den Tag hat auch sein Gutes: mehr Zeit fürs Frühstück!

8. Bye bye Binge Watching

Die Vorstellung von Netflix ohne Binge Watching ist fast genauso schlimm, wie das snoozefreie Schlafen. Und doch ist der Abschied vom ständigen Binge Watching ein Vorsatz, der sich lohnt! Natürlich sind weiterhin verregnete Sonntage auf dem Sofa mit der neuen Staffel der Lieblingsserie erlaubt. Doch wollen wir lieber nicht wissen, wie viele unserer Sonntage des letzten Jahres wir alleine mit Netflix verbracht haben. Und vermutlich hat es nur an den wenigsten davon geregnet. Binge Watching stiehlt uns Zeit mit Freunden, Zeit für andere Dinge und gleichzeitig die Vorfreude darauf, wie es wohl weitergeht.

9. Weniger aufs Handy schauen

Weniger aufs Handy zu schauen ist gar nicht so schwer. © pixabay

Weniger aufs Handy zu schauen ist gar nicht so schwer. © pixabay

Mal ehrlich: die meisten von uns sind ein kleines bisschen handysüchtig. Und noch ehrlicher: diese Handysucht tut uns nicht gut, sie sorgt für Stress, den wir selbst erzeugen und für Streit in Beziehungen. Bei jedem Blick auf den Handy-Bildschirm lenken wir uns ab und das häufig vollkommen unbewusst. Der erste Schritt für Vorsatz Nummer 9 ist daher, zu realisieren, wie oft unser Finger automatisch den Home-Button drückt und wahllos durch Apps wischt. Und der zweite Schritt, diesen Finger etwas mehr unter Kontrolle zu behalten: Push-Mitteilungen abschalten, auf lautlos stellen, unnötige Apps gar nicht erst installieren, das Handy außer Sichtweite platzieren oder es einfach mal zu Hause lassen – weniger aufs Handy zu schauen ist gar nicht so schwer!

10. Mehr Treppensteigen

Zu guter Letzt darf natürlich ein bisschen Sport auf der Vorsatzliste nicht fehlen! Doch eine Anmeldung im Fitness-Studio, die wir dann jahrelang abzahlen, weil wir jedes Mal aufs Neue die Kündigung verschlafen, muss nicht sofort sein. Für die Sportmuffel unter uns ist es schon ein großer Schritt, den Aufzug links liegen zu lassen, die Rolltreppe ohne uns fahren zu lassen und uns an die Treppenstufen zu wagen. So bekommen wir immerhin ein Mindestmaß an Bewegung, ohne es zu übertreiben!

In diesem Sinne: Einen guten Rutsch in ein realistisches, fröhliches, gesundes, umweltfreundliches, schlafreiches und bildschirmfreies neues Jahr 2019!

Christina Bacher