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Studium fertig – und jetzt? Teil 1: Das Angestelltenverhältnis

Viele StudentenInnen wissen nach ihrem Studium bereits, wie es weiter geht. Viele jedoch noch nicht. In den kommenden Kolumnen leuchtet Karriere-Coach Petra Carlile mal hinter die Kulissen der verschiedenen Möglichkeiten. Vielleicht dienen sie euch als Ideenanstoß. Zuallererst jedoch: Ihr dürft euch über euren erfolgreichen Abschluss freuen! Herzlichen Glückwunsch!

Folge 33:

„Wie geht es weiter mit dem Studium? Im Teil 1 erfährst du mehr zum Angestelltenverhältnis.“

Unser unikater Karriere-Coach beantwortet eure Fragen!

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Ein fester Job ist für viele nach dem sparsamen Studentenleben ein wichtiges Ziel. Das eigene Geld verdienen, die nächsten Jahre vorausplanen können, ein paar Aufstiegswege vordefinieren, die nahe Zukunft relativ sicher planen. Doch wie kommt man dorthin?

Kontakte, Kontakte, Kontakte

Nahtlos schaffen es all jene von euch, die bereits während des Studiums ungefähr wussten, wohin sie später einmal möchten und ihre Praktika und Werkstudentenjobs entsprechend ausgerichtet haben. Hier habt ihr den Fuß bereits in der Tür. Denn ein Unternehmen, das einen potentiellen Kandidaten bereits in den eigenen Reihen hat (wenn auch bisher „nur“ im Rahmen eines Praktikums oder einer Werkstudententätigkeit), spart sich zeitaufwendige Bewerbungsprozesse. Genau wie ihr. Also haltet den Kontakt auch während der letzten Prüfungszeiten mit den entsprechenden Unternehmen und fühlt bereits vor Studienende vor, welche Möglichkeiten einer Festanstellung es gibt.

Messen als erste Begegnungsmöglichkeiten

Nutzt Messen auch noch während der Studienzeit. Hier kommt ihr mit potentiellen neuen Arbeitgebern in Kontakt. Ohne Aufregung und Bewerbungsstress. Sondern als Messebesucher. Für viele von uns eine deutlich angenehmere erste Vorstellung beim Gegenüber. Career-Services der Unis und Hochschulen haben sicherlich eine Übersicht über stattfindende Job- und Karrieremessen – doch nicht nur diese sind gute Plattformbieter. Auch Branchen-Messen bieten eine gute Kontaktmöglichkeit. Sicherlich kommt ihr hier selten mit Personalentscheidern in Kontakt. Jedoch mit Mitarbeitern eines Unternehmens, möglicherweise jenen aus der Management-Ebene. Gute Fürsprecher also für nachfolgende Bewerbungen. Und: ihr seht gleich mögliche innovative Produkte und Dienstleistungen, die euch begeistern können. Sozusagen ein erster Einblick ins mögliche künftige Unternehmen.

Unser unikater Karrierecoach: Petra Carlile, (c) Angelika Güc, semikolon

Unser unikater Karriere-Coach: Petra Carlile (c) Angelika Güc, semikolon

Die eigenen Bedingungen festlegen

Zu einer Festanstellung gehört ein Arbeitsvertrag als Grundlage. Legt vorher fest, zu welchen Bedingungen ihr arbeiten möchtet. 40-Stunden-Woche oder nur 35? Fünf-Tage-Woche und zwei davon im Homeoffice? Flexible oder festgelegte Arbeitzeit? Mit klarer Aufgabendefinition und einem vorgeplanten Karriereweg für die nächsten 2 Jahre?

Arbeitgeber werden flexibler. So langsam stellen sie sich ein auf die Bedürfnisse der jungen Nachwuchskräfte, die gern arbeiten möchten, jedoch Sinn bringend und nachhaltig. Und das Leben dabei nicht vergessen.

Die Bewerbung – ein kleiner Hinweis

Mit Standard-Bewerbungen ist die Wahrscheinlichkeit gering, nahtlos nach Studienabschluss den Berufseinstieg zu wuppen. Überzeugt mit euren Bewerbungen und kümmert euch um die passende Darstellung. Vielleicht helfen euch die vielen Tipps dazu, die ihr im Archiv von „Fragt-den-Karriere-Coach“ findet.

Alles Gute für Euren ersten Job! Ich freue mich schon auf eure nächsten Fragen!

Eure Petra Carlile

Schickt uns eure Fragen! Mail an: karrierefragen@unikatmag.de

Unikate Unterstützung: Der Karrierecoach beantwortet eure Fragen!

Unikate Unterstützung: Der Karrierecoach beantwortet eure Fragen!

Mehr unikate Hilfe und Tipps und Tricks für deinen absoluten Traumjob findest du auch in den letzten fünf Folgen des Karriere-Coaches:

Folge 28 „Lücke Lebenslauf“

Folge 29 „Hobbys im Lebenslauf“

Folge 30 „Neugierde wecken im Lebenslauf“

Folge 31 „Welches Stipendium?“

Folge 32 „Geht nicht, gibt’s nicht!“