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Wettkampf mit Worten

Feiner Münchner Poetry Slam im Lost Weekend

1 Bühne, 6 Slammerinnen, 3 Special Guests, unzählige Zuschauer. Schon vor Beginn drängte sich eine Masse von Menschen in das Lost Weekend, um bei der ersten Veranstaltung des Presserats Kultur der studentischen Zeitschriften der LMU dabei zu sein. Der Poetry Slam war in drei Blöcke geteilt; in jedem trugen zwei der Wettkämpfer und ein Special Guest vor, bis am Ende zwei Slammer ins Finale eintraten und noch einmal alles gaben. Unter den Teilnehmern befanden sich auch zwei unserer Redakteurinnen.

Unsere Redakteurin in Aktion © Nadine Noppinger

Den Anfang machte unsere stellvertretende Chefredakteurin Nadine Noppinger mit ihrem Text „Eine perfekte Welt gibt es, wenn…“, in der sie poetisch darlegte, was eine perfekte Welt für sie persönlich ausmacht. Darauf folgte Joana Amirova mit ihrem philosophischen Gedicht „Punkte malen“. Special Guest des ersten Blocks war der Slammer Dave Appleson mit seinem bekannten Text „Oh Gott!“.

Die beiden Finalistinnen Christina Bacher und Iris Wallnöfer (von links) © Tonja Dingerdissen

Nach einer kurzen Pause, in der endlich Platz zum Atmen blieb, folgte Iris Wallnöfer mit „Fünf Uhr morgens“, ein Text über drei verschiedene 5-Uhr-Morgen Erlebnisse und Tini Schick mit dem, von einem Songtext inspirierten, Gedicht „Nichts missfiel der Güte mehr als die Gunst“. Auch die Münchner Schauspielerin und Slammerin Antonia Lunemann war mit dabei und trat mit ihre Text “Regenbogen“ auf.

Im dritten Block folgte ein zum Nachdenken anregendes Gedicht von Marie Theres Herbst mit dem Titel „Fragen“ und unser 2. Vorstand Christina Bacher gab mit ihrem Gedicht „Eigentlich“ ihr Bestes, in dem sie den Zuschauern eröffnete, dass das Wort eigentlich, eigentlich unnötig ist. Abgeschlossen wurde die erste Runde schließlich von Special Guest Dominik Erhard mit „Der Teufel im Detail“, der 2013 bayerischer U-20 Meister im Poetry Slam war.

Das Publikum wählte anschließend mit Applaus und begeisterten Rufen die zwei Slammerinnen Iris Wallnöfer und Christina Bacher ins Finale, die daraufhin mit ihren Texten „Busfahren“ und „optimistisch, realistisch“ die Bühne belebten. Der Applaus war groß und die Zuschauer kürten Christina Bacher zur Gewinnerin des Abends! Zu gewinnen gab es zwei Karten für das Literaturhaus München und auch die zweite Finalistin ging nicht leer aus, sie gewann ebenfalls eine Karte für das Literaturhaus.

Sophie Obwexer

 

Weitere Veranstaltungen des studentischen Presserats findet ihr demnächst hier. Der Presserat Kultur der studentischen Zeitungen an der LMU ist ein Zusammenschluss verschiedener studentischer Zeitungen. Mitglieder sind neben unikat, die CampusZeitung der LMU, Philtrat, Cog!to, Nomen Nominandum, kon-paper und nebentext.

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