Wir schreiben München – schreibt mit!

Tonjas Maxvorstadt

Mein München

München – Eine so große Stadt mit so vielen unterschiedlichen Vierteln und Ecken, dass man kaum alles entdecken kann, denkt Ihr? Grade wenn man sich in einer Gegend eben nicht auskennt, findet man ja nie das nette kleine Café mit dem tollen Kaffee oder den kleinen Park, der so schön versteckt liegt? Da haben wir eine Lösung! In der Reihe „Mein München“ zeigen euch unsere Redakteure München aus ihrer ganz persönlichen  Perspektive, mit all seinen Vor- und Nachteilen. Sie geben euch Insidertipps, persönliche Empfehlungen und Hinweise, was man unterwegs in München auf keinen Fall verpassen sollte! 

Das Schönste an meinem Viertel…

ist definitiv die Vielzahl an (ständig wechselnden) Restaurants und Cafés, die an jeder Ecke auf experimentierfreudige Besucher warten. Sei es indisch, afghanisch, hawaiisch, vietnamesisch, hier kann man wirklich jeden Tag des Monats etwas anderes ausprobieren. Meine persönlichen Favoriten: die Bowls im Aloha Poke in der Türkenstraße und die Dumplings im Le Du in der Theresienstraße.

Das Schlimmste an meinem Viertel…

sind natürlich die Preise! Ohne Aldi oder Lidl in der Nähe bleibt an günstigen Supermärkten nur der Netto in der Schellingstraße als Alternative zu Edeka, Tengelmann oder Rewe. Auch beim Kaffeetrinken muss man hier aufpassen, wo man hingeht, wenn man nicht jedes Mal 5€ im Lost Weekend zahlen will. Eine gute Alternative für den Kaffee zwischen zwei Vorlesungen ist das Café Amalien: da gibt es Gebäck und Kaffee zusammen für nur 2€!

Was viele nicht wissen, …

in der Maxvorstadt leben nicht nur Schicki-Micki Studenten! In den Hinterhöfen und Rückgebäuden verstecken sich viele kleine Einzimmerappartements, in der Türkenstraße ist ein Studentenwohnheim und an den Sonntagen stehen plötzlich auch gar keine Angeberautos mehr auf den Straßen.

Mein Lieblingsort…

lässt sich nur schwer bestimmen. Sind die Grünflächen vor den Pinakotheken im Sommer auch perfekt zum Sonnenbaden, so sind sie doch auch gepflastert von Menschen. Zum Spazierengehen empfiehlt sich da eher der alte botanische Garten oder der alte Nordfriedhof – klingt zwar etwas makaber, ist aber unheimlich schön!

Tonja Dingerdissen