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Nikitas Münchner Norden

Mein München

München – Eine so große Stadt mit so vielen unterschiedlichen Vierteln und Ecken, dass man kaum alles entdecken kann, denkt Ihr? Grade wenn man sich in einer Gegend eben nicht auskennt, findet man ja nie das nette kleine Café mit dem tollen Kaffee oder den kleinen Park, der so schön versteckt liegt? Da haben wir eine Lösung! In der Reihe „Mein München“ zeigen euch unsere Redakteure München aus ihrer ganz persönlichen  Perspektive, mit all seinen Vor- und Nachteilen. Sie geben euch Insidertipps, persönliche Empfehlungen und Hinweise, was man unterwegs in München auf keinen Fall verpassen sollte!

© Jakob Piloty

Wo kann ich was Spannendes erleben?

Zwar werden ab der Studentenstadt die Bars und Restaurants weniger, wenn man weiter aus der Innenstadt rausfährt, jedoch gibt es hier und da doch ganz interessante Lokalitäten im Norden Münchens zu entdecken. So z.B. das Metropoltheater in Freimann. Das nun seit fast 20 Jahren geöffnete Theater bietet poetische und gesellschaftskritische Inszenierungen, welche vom Publikum und auch von der Presse gefeiert werden und in ganz Deutschland besucht werden können. Das ehemalige Kino selbst präsentiert sich in einem gewissen 50er-Jahre-Flair, was es unter den Münchner Theatern zu etwas Einzigartigem macht.

Wo kann ich eine gute Bar besuchen?

Auf der Leopoldstraße findet man sich nach Feierabend, zum Vorglühen oder als Absacker im “Pilsdoktor” ein. Die Kneipe befindet sich nördlich der Münchner Freiheit in der Nähe vom Parzivalplatz. Hier sind in einer gemütlichen Atmosphäre  die Getränke für Studenten durchaus bezahlbar. Das Highlight der Kneipe: Der selbstgemachte Apfelkorn wird in der Flasche oder in Schnapsgläsern in einer Modelleisenbahn zum Tisch transportiert. Nicht nur sehenswert sondern für Schnapsliebhaber auch sehr lecker! Aber Obacht: Da der Apfelkorn nicht so hochprozentig ist, kann es oft vorkommen, dass man sich unbewusst eine gute Fahne antrinkt.

Klein aber fein © Nikita Mejerovski

Wo kann ich was Gutes essen gehen?

Für Suchende mit einem Loch im Magen oder auch für den schnellen Hunger zwischendurch bietet sich der “Family Döner” an. Dieser kleine unscheinbare Imbiss liegt in der Nähe der Ubahn-Station Freimann und verkauft einen der leckersten Döner Münchens.  Für ein paar Euro wird man garantiert satt! Es pilgern Leute selbst aus weit entfernten Ecken Münchens dahin und es kommt nicht selten vor, dass dem Mann hinter der Theke das Fleisch schon zwei Stunden vor Ladenschluss ausgeht. Ein absoluter Geheimtipp!

Was kann ich im Münchner Norden sonst so alles finden?

Wer Lust auf Abenteuer hat und sportlichen Aktivitäten nicht ganz abgeneigt ist, kann sich im DAV Boulderzentrum austoben. Zwar ist der Spaß nicht ganz so billig, für Studenten aber auf jeden Fall erschwinglich. Das Kletterparadies bietet für jeden Typen – ob Anfänger oder Vollprofi – etwas und im Sommer kann man sich draußen an der Wand ausprobieren. Zwar muss man bis nach Fröttmaning rausfahren, aber es ist eine spannende Erfahrung und sehr lohnenswert.
Und nur ein paar Ubahn-Stationen weiter kann man die Allianz Arena begutachten – die Heimstätte des FC Bayern München. Das unter anderem auch als „Schlauchboot“ bezeichnete Fußballstadion bietet etliche Essmöglichkeiten und sogar eine Erlebniswelt.

 

Nikita Mejerovski

 

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