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Tipps für die Wiesn 2017

Von der Wiesn-App bis zum Voodoo-Jumper

Um euch die besten Informationen rund um die 184. Wiesn zu bieten, haben wir einige Interviews mit den Profis höchstpersönlich geführt. Frau Dr. Gabriele Papke von der Wiesn-Pressestelle, Herr Marcus da Gloria Martins von der Münchner Polizei und Herr Reik Schaab vom Deutschen Wetterdienst verraten euch alles Wissenswerte zu den Besonderheiten der diesjährigen Wiesn, zur Sicherheitslage und natürlich der Wetterprognose. Einige Verhaltens- und Geheimtipps haben sie auch parat! Heute: Frau Papke im Interview mit UNIKAT.

Die Wiesn steht nun kurz vor der Tür, vom 16.09. bis zum 03.10. findet das 184. Oktoberfest statt und wie die letzten 183 Mal fragen wir uns nun, wie die Wiesn wohl dieses Jahr wird! Wie viele Besucher werden in diesem Jahr erwartet?

Das können wir leider nicht sagen. Je nachdem, wie das Wetter wird. Sicher werden wir wieder ein Millionenpublikum haben.

Gibt es Änderungen im Aufbau oder Ablauf?

Im Ablauf gibt es keine Änderungen. Der Aufbau der Wiesn variiert jedes Jahr – je nachdem welche Attraktionen sich beworben haben und zugelassen werden. Außerdem gibt es heuer die Oide Wiesn wieder – für Nostalgiefans und Freunde von VolXmusik ein Muss.

Und wieviel kostet uns die Mass dieses Jahr?

Zwischen 10,60 Euro und 10,95 Euro.

Was kann die Oktoberfest-App, die auf muenchen.de beworben wird, so alles?

Als Serviceleistung der Stadt sind in der App sämtliche Infos und Termine zur Wiesn enthalten, zusätzlich können Nutzer an täglichen Wiesntisch-Verlosungen teilnehmen. Außerdem leistet die App einen Beitrag zu einem unbeschwerten und sicheren Wiesnbesuch, indem sie über aktuelle Ereignisse oder Störungen zeitnah informiert. Die App ist in fünf Bereiche gegliedert: Neuigkeiten, Festgelände mit Geländeplan, Termine, Wiesn-Tipps und Freunde-Finder.

Unter „Neuigkeiten“ gibt es ähnlich wie bei der Timeline auf Facebook aktuelle Artikel, Fotos und Videos aus der Wiesn-Redaktion von muenchen.de. Umfangreichstes Feature ist aber der Geländeplan mit über 720 Örtlichkeiten, wo alles durch Suchfunktionen in der Datenbank zu finden ist, was es auf der Wiesn gibt: Vom großen Festzelt bis zum Herzerlstand, von den Geldautomaten über Taxistände und Haltestellen bis zu den „stillen Örtchen“ und Gepäckaufbewahrungen. Bei den „Terminen“ sind alle Veranstaltungen zu finden, vom Anstich bis zum Trachtenumzug. Der „Tipp-Bereich“ bietet alle Wiesn-Infos für Einheimische – und auch für auswärtige Besucher.

Gibt es vonseiten der Stadt München irgendwelche Tipps? Irgendetwas, das man sich dieses Jahr nicht entgehen lassen sollte?

Wer Adrenalin treibenden Kick haben will, soll unsere Neuheiten ausprobieren: Der „Voodoo-Jumper“ katapultiert die Gondeln immer wieder auf und ab und schafft dadurch den Freifalleffekt für die Insassen ganz ohne Kopfüberfahrt. Eine Fahrt im nagelneuen Giant Booster „XXL Racer“ bringt Wagemutige in Höhen- und Geschwindigkeitsrausch, wenn sich der lange Arm des Propellers frei um eine horizontale Achse dreht – ein grandioser Rundblick in 55 Metern Höhe inklusive. Im höchsten und einzigen voll thematisierten mobilen Riesenkettenflieger der Welt, dem „Jules Verne Tower“, können die Fahrgäste die Aussichtsfahrt in luftiger Höhe von 70 Metern und mit einer Reisegeschwindigkeit bis zu 65 Stundenkilometern genießen.

Mit der Ochsenbraterei, seit 135 Jahren auf dem Oktoberfest, zeigt sich eines der ältesten Wiesn-Festzelte, im neuen Gewand. Auf der Oidn Wiesn gibt es ein zusätzliches Festzelt, das Volkssängerzelt „Zur Schönheitskönigin“, wo die für München typische Wirtshauskultur der Volkssängerei in der Tradition von Karl Valentin oder Bally Prell neu aufleben wird. Nicht nur für Leute, die Grafikdesign studieren, interessant: Das Museumszelt zeigt in einer kleinen Ausstellung alle Wiesn-Plakate seit dem ersten Oktoberfest-Plakatwettbewerb 1952. Aufgepasst: das Oktoberfestplakat 2018 wird wieder in einem Online-Wettbewerb ausgelobt, an dem auch Studierende teilnehmen können. Alles Nähere dazu auf www.wiesnplakat.oktoberfest.eu und viel Glück, für diejenigen, die mitmachen wollen.

Tonja Dingerdissen

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  1. Sicherheitslage der Wiesn 2017 | unikat - […] Hier geht es zum Interview mit Frau Gabriele Papke von der Wiesn-Pressestelle der Stadt München. […]

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