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Hoch hinaus

„AirHop“: Münchens erster Trampolinpark

Noch einmal tief in die Hocke gehen, die Arme nach vorne schieben und die Beinmuskulatur anspannen. In meinem gesamten Körper baut sich Spannung auf. Mit Schwung stoße ich mich dann mit den Füßen von dem grauen Netz unter mir ab. Anderthalb Meter höher schaffe ich es. Kaum in der Luft angekommen, rudere ich mit den Armen, die Haare fliegen umher und ein Grinsen zieht sich über mein ganzes Gesicht. Genau so fühlt es sich an, wenn man wieder Kind wird und auf einem Trampolin springt. Und noch viel besser fühlt es sich an, wenn man nicht nur ein Netz unter sich hat, sondern einem gleich ein ganzer Trampolin-Park zu Füßen liegt. Das „AirHop“ macht das seit kurzem möglich.

Unsere Redakteurin beim unikaten Selbstversuch, (c) Andrea Hornsteiner

Unsere Redakteurin beim unikaten Selbstversuch, (c) Andrea Hornsteiner

Sprung-Spaß für alle

In anderen deutschen Großstädten hat sich der fliegende Trend schon längst durchgesetzt. Jetzt zieht auch die bayerische Landeshauptstadt in Sachen Trampolin-Sport endlich nach.

„Eine echte  Bereicherung für die Freizeitgestaltung in der Region“

Michael Jung ist der Geschäftsführer von „AirHop“ und erklärt: „Wir sprechen hier nicht von Garten- oder Kindertrampolinen, wie sie viele zu Hause haben – wir bauen atemberaubende Parks mit vielen Features, erstklassiger Ausstattung und hochqualitativen Trampolinen. So bieten wir Sprung-Spaß für alle Altersklassen und Übungsgrade in einer angenehmen, sauberen und sicheren Umgebung.“

In insgesamt acht deutschen Städten wird es das britische Unternehmen „AirHop“ in diesem Jahr noch geben – Tendenz steigend.

Völkerball 2.0 - Dogdeball im "AirHop", (c) Andrea Hornsteiner

Völkerball 2.0 – Dodgeball im „AirHop“, (c) Andrea Hornsteiner

„AirHop“ überzeugt mit Vielfalt

Ob auf dem XXL-Trampolinfeld, dem Dodgeball-Feld, der Wipe-Out, dem Battle-Beams, den Basketball-Bahnen oder bei den Schaumstoffgruben: Auswahl hat man als Besucher definitiv genug. Auf den über 3.400 Quadratmetern hat man in der Ingolstädter Straße 179 ausreichend Platz, um den perfekten Sprung zu üben oder einfach nur Spaß zu haben.

Eine Stunde kostet zwölf Euro (beim ersten Mal kommen noch zwei Euro für die Extra-Socken hinzu) und zeitlich reicht das auch völlig aus. Für mehr bleibt einem dann doch fast die Luft weg. Unser unikater Tipp: Im „AirHop“ lassen sich auch super Geburtstage oder Firmenevents feiern! Wegen eines Gruppenrabatts einfach mal nett nachfragen…

Die Wipe Out im "AirHop" in München, (c) Andrea Hornsteiner

Die Wipe Out im „AirHop“ in München, (c) Andrea Hornsteiner

Mittendrin statt nur dabei

Nach den letzten Sprüngen auf dem XXL-Trampolinfeld ist jetzt die Wipe-Out als nächstes an der Reihe, entscheide ich spontan. Gesagt, getan. Und so finde ich mich wenig später auf dem Nachbild von „Takeshi’s Castle“ wieder. Acht Spieler treten hier gegeneinander an. Das Ziel: Einfach nur auf dem aufblasbaren Podest stehen bleiben. Hört sich eigentlich leicht an, wenn da nur nicht das Hindernis wäre, das sich immer schneller dreht. Und schon schmerzen meine Knie. Ducken, hochspringen, ducken, hochspringen… Nach und nach werden es weniger Mitspieler und schließlich der erlösende Schlusspfiff: Ich habe gewonnen! Schwer schnaufend und mit wackligen Beinen verlasse ich die aufgeblasene Kampfarena – bereits mit einem neuen Ziel vor Augen. Hoffentlich macht das mein Körper noch mit.

Andrea Hornsteiner

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