Wir schreiben München – schreibt mit!

Der Speck muss weg!

Doch wo kämpft man am Besten dagegen an?

Das Weihnachtsgebäck, das schon seit Monaten in den Supermarktregalen liegt, wird in den kommenden Wochen wohl mehr und mehr über die Ladentheke wandern und mit ihnen der Speck auf die Hüften. Sind die Köstlichkeiten dann erst einmal verputzt, kommen die guten Vorsätze für das kommende Jahr. Der wohl bekannteste ist, die „Sünden“ des Weihnachtsfests schnellst möglich wieder wegzubekommen, schließlich entsteht die Strandfigur nicht erst im Sommer.
Um dieses Ziel zu erreichen gibt es für Studenten neben online Fitnesscoaches oder Fitnessstudios auch die Möglichkeit, sich beim Unisport-Programm anzumelden.
Schenkt man den meinst überteuerten, exklusiven Fitness Centern und online Angeboten keine Beachtung, stellt sich die Frage: 7,50 Euro pro Semester in den Unisport finanzieren oder, im besten Fall, „nur“ 16,80 Euro pro Monat für die Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio.

Große Auswahl, kleiner Preis – der Unisport

In einer so teuren Stadt wie München besticht das Unisport-Programm mit seinem Preis: man zahlt einmalig im Semester 7,50 Euro und kann daraufhin so viele Kurse pro Woche besuchen, wie man möchte. Hinzu kommt, dass das Sportprogramm dort wirklich reichhaltig ist und man von Bogenschießen bis Snowboarden fast alle Kurse besuchen kann, ohne qualifizierende Vorkenntnisse zu besitzen. Sollte einem also nach dem ganzen kopflastigen Studium die Decke auf den Kopf fallen, kann man sich dort nach Lust und Laune austoben und auch Sportarten ausprobieren, an die man sich vorher noch nicht getraut hat. So kann ich beispielsweise seit dem dritten Semester, wenn mir jemand blöd kommt, mit einem sicheren Boxschlag antworten.
Neben den neuen Bekanntschaften, die man dort schnell schließen kann, ist ein weiterer Vorteil, den der Unisport mit sich bringt, dass man in einer motivierenden Gemeinschaft Sport macht.

 

Yoga - ein Trend, der sich auszahlt

Yoga – ein Trend, den man fast überall betreiben kann

 

24 Stunden, 7 Tage die Woche für einen da – das Fitnessstudio

Sollte die Fahrtzeit zum Unisport, wovon die meisten Kurse im Olympiazentrum stattfinden, für den ein oder anderen zu lang sein, wäre eine Mitgliedschaft bei einer Fitnessstudio-Kette, die meist in ganz München verteilt sind, die bessere Wahl.

Das in München günstigste Angebot liegt derzeit bei 16,80 Euro im Monat. Dort ist man frei in einer Entscheidung, ob man beispielsweise lieber am Stepper beim Fernsehschauen schwitzt oder sich unter die bodybuilder-ähnlichen Gestalten im Freihantelbereich mischt. Damit man an den Geräten auch bloß die für einen richtigen Gewichte stämmt, stehen Trainer für Fragen aller Art parat.
Für all diejenigen, für die es eher langweilig klingt, nur an Geräten zu trainieren, stehen in den meisten Studios Kurse zum Angebot, die von Yoga über Zumba bis hin zum Express Workout für den Bauch reichen (für den Fall, dass die Leckereien doch zu deutlich unter dem Pullover zu erkennen sind).
Egal was man wie trainieren möchte, ein großer Vorteil, den das Fitnessstudio mit sich bringt, sind die meist durchgehenden Öffnungszeiten, das ganze Jahr über. Für die viel-beschäftigten Studenten, die neben Uni, Arbeit und Freizeit auch noch Sport in ihrem Tagesplan einbauen wollen, ist diese Planungsfreiheit sicherlich eine Unterstützung.

Ich selbst habe beides ausprobiert und muss sagen, dass es definitiv eine persönliche Sache ist, ob es einem mehr liegt, alleine oder in einer großen, motivierenden Gemeinschaft zu trainieren. Wichtig bei der Entscheidungsfindung ist neben dem Preisunterschied beider Wege auch das Trainingsziel, was man verfolgt. Will man explizite Muskelgruppen trainieren, wäre das Fitnessstudio eventuell die bessere Wahl. Möchte man aber eher neue Sportarten ausprobieren, wird man beim Unisport ein ansprechendes Programm finden.
Für mich hat momentan das Fitnessstudio gewonnen, da ich zur Zeit lieber abends trainieren möchte. Nachdem letzte Woche aber zwei Freundinnen mir von ihren lustigen Erlebnissen beim Unisport berichteten, stellt sich für mich die Frage, ob ich nicht lieber meinen Tagesplan verschiebe und dadurch Sport und Freunde verbinde. Egal wie ich mich entscheide, lohnen wird es sich alle mal.

Julia Forbes

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