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Er fragt – Sie fragt

Sie fragt ihn – Partygirl oder Bravsein?

Unsere beiden Autoren eint ein Wunsch: Das andere Geschlecht zu verstehen. “Schnurzelburzel” und “Honigmäulchen” stellen sich in dieser unikaten Serie regelmäßig Fragen, deren Antworten die Gemütslagen, Vorstellungen und Gedankengänge des anderen Geschlechts erhellen sollen. Diese Woche: 

„Partygirl oder braves Mädchen – was ist euch lieber?“

Liebes Honigmäulchen,

wenn wir uns das Partyleben als verruchten schwarzen Kreis und das Bravsein als unschuldigen weißen Kreis vorstellen, dann wäre (wie so oft im Leben) das Taijitu, besser bekannt als Yin-und-Yang-Symbol, ein guter Ansatz. Anders gesagt: Wie muss man sich 100% Partygirl vorstellen? Nach einer durchzechten Nacht direkt mit dem Konterbier in die Vorlesung? Vom Club zur Klausur? Und wie das zu 100% brave Mädchen? Kein Kuss vor der Ehe und die ganzen Semesterferien in der Bibliothek? Ich finde beide Extreme doch etwas befremdlich…

Es kommt auch ein bisschen auf den aktuellen Lebensabschnitt an: Während ein Partygirl mit Anfang 20 noch cool und verwegen rüberkommen kann, wirkt das Ganze mit Anfang 30 doch eher traurig. Wenn man nicht gerade den Berufswunsch „It-Girl“ hat, findet man irgendwann für sich selbst die goldene Mitte zwischen Party und Bravsein, das eigene Taijitu sozusagen. Das muss nicht gleichermaßen schwarz und weiß sein, aber dennoch ein gesunder Ausgleich.

In einer Beziehung ist ein braves Mädchen wahrscheinlich schonender für die Nerven, vor allem wenn man eher der eifersüchtige Typ ist. Allerdings können einem auch schöne gemeinsame Erfahrungen entgehen, wenn die Freundin abends immer zu Hause bleibt. Das lässt sich nur schwer pauschalisieren, denn man sollte in der Hinsicht vor allem gut zusammen passen und authentisch bleiben.

Dein Schnurzelpurzel

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