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Trampen für Spenden

„BreakOut – How far can you go?“

Reisen ist heutzutage erschwinglicher denn je – ob Billigflug, Fernbus oder Mitfahrgelegenheit. Doch geht es auch komplett kostenlos? Bei dem jährlichen Event „BreakOut – How far can you go?“ geht es genau darum: Die Teams aus je zwei Leuten müssen in 36 Stunden möglichst weit reisen, dabei dürfen sie zwar Geld für Kost und Logie ausgeben, jedoch nicht für den Transport. Natürlich kann man dabei auch sein eigenes Auto oder Fahrrad benutzen, zulässig ist es aber nur, wenn es auf der Reise unentgeltlich (und auf legalem Wege) erworben wurde. Bevor die Reise beginnt, sucht sich jedes Team seine Sponsoren, welche dann pro erreichten Kilometer einen gewissen Betrag spenden. Alle Spenden gehen an die „Deutsche Akademische Flüchtlingsinitiative Albert Einstein“. Im letzten Jahr sind bereits 24 Teams an den Start gegangen und haben dabei eine Luftlinie von insgesamt 24.500 Kilometer zurückgelegt und dabei auch noch über 10.000 Euro an Spenden gesammelt.

In vier Kategorien wird gekürt

Die meisten Länder: Henrike und Henrik von Team 7 haben insgesamt sieben Länder bereist und sind am Ende der 36 Stunden in Griechenland gelandet.

Die höchsten Spenden: Das Team 13 mit Leonore und Lavinia ist in den 36 Stunden per Auto, Bus und Fähre gereist. Sie haben stolze 1.831 Euro gesammelt.

Die größte Entfernung: Leo und David (Team  15) haben die größte Distanz zum Startpunkt zurückgelegt. Sie haben es bis nach Teneriffa geschafft.

Die beste Videodokumentation: Das Team 23 mit Nadja und Aljoscha hat einen Drei-Minuten-Clip über ihre Reise produziert.

BreakOut 2015

Auch für dieses Jahr darf man gespannt sein: Unfassbare 89 (!) Teams gehen diesmal an den Start. Insgesamt 178 Teilnehmer schwärmen dieses Jahr vom Geschwister-Scholl-Platz in alle Himmelsrichtungen aus. Und das auch noch mitten im Semester, aber wie schon Johann Wolfgang von Goethe sagte: „Die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen.“

Verfolgen könnt ihr die Teams auf http://www.break-out.org/liveblog.

Alexander Zacharias

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