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Freundschaft: Liebe mit Verstand

Warum uns Freundschaft so wichtig ist

Freundschaft. Ein so simples Wort, welches doch so unterschiedliche Assoziationen in uns hervorruft. Für viele steht Freundschaft für Verlässlichkeit, die Möglichkeit über alles Erdenkliche zu sprechen und natürlich für gemeinsam erlebten Spaß. Freunde können als ein Auffangbecken in schwierigen Situationen fungieren, genauso sind jedoch viele Momente mit geliebten Menschen viel lustiger als sie alleine zu erleben. Außerdem gibt es so viele verschiedene Ausführungen von Freundschaften: Es gibt lockere und sehr enge Bindungen, Freunde, die man nachts zu jeder Uhrzeit aus dem Bett klingeln kann, die stets ein offenes Ohr für unsere Probleme haben und sich diese geduldig auch zum fünften Mal anhören. Freunde, mit denen man immer und überall lachen kann, mit denen jede noch so banale Situation in einem Lachanfall endet. Freunde, die uns motivieren, die uns mitziehen und mit uns bis zum Morgengrauen feiern. Freundschaft macht das Leben essentiell.

Freundschaft begleitet uns bereits von klein an

Freundschaft begleitet uns bereits von klein an

Die Notwendigkeit von Freundschaft

Erinnern wir uns zurück an unseren ersten Schultag, den ersten Tag in einer neuen Klasse oder unsere erste Vorlesung an der Uni, so hatten wir höchstwahrscheinlich stets die selben Gedanken:

„Werde ich hier Freunde finden? Was ist, wenn mich keiner mag?“

Natürlich ist der Uni-Alltag auch alleine durchzustehen, es ist jedoch wesentlich erträglicher, wenn man das Mensa-Essen in netter Begleitung verputzen kann, wenn man nicht alleine an der doofen Aufgabe verzweifelt oder aber wenn jemand daneben sitzt, der die Aufgabe begriffen hat und diese geduldig erklärt. Doch Freundschaft ist viel mehr als nur nette Gesellschaft. Freundschaft prägt uns und zeigt, wie weit wir für Menschen gehen können. Denn auch wenn es uns manchmal nicht bewusst ist, so gleicht eine Freundschaft ein Stück weit einer Beziehung. Wenn sich aus einer sympathischen Bekanntschaft eine Freundschaft entwickelt, entscheiden wir uns dazu, diese Person vollkommen anzunehmen. Dabei herrscht ein Geben und Nehmen – wir können von unseren Freunden nicht erwarten, immer für uns da zu sein, wenn wir es selbst nicht sind. Und hierbei sollte nicht vergessen werden, an seiner Freundschaft zu arbeiten und Schwierigkeiten zu thematisieren anstatt unter den Teppich zu kehren, denn gerade das Todschweigen von Problemen kann letztendlich dazu führen, dass sich aufgestaute Aggressionen in einem großen Streit entladen, was im schlimmsten Fall zu einer Trennung führen kann.

Freundschaft: Alles nur Zufall oder doch Schicksal?

Freundschaft: Alles nur Zufall oder doch Schicksal?

Alles nur reiner Zufall?

Das Thema Freundschaft begleitet uns ein Leben lang, meistens schon vom Kleinkinder-Alter an. Dadurch werden wir nachhaltig geprägt, lernen viel über uns selbst, woran wir an uns arbeiten können und was für uns oder andere nicht in Ordnung ist. Somit schulen Freundschaften ein Leben lang unsere menschlichen und sozialen Kompetenzen und zeigen uns gleichzeitig:

„Mit den richtigen Menschen ist das Leben doch viel schöner!“

Übrigens haben Studien ergeben, dass Studenten sich häufig mit denjenigen anfreunden, welche in der ersten Vorlesung zufällig neben ihnen sitzen. Basiert Freundschaft also auf reinem Zufall? Ich würde sagen, nennen wir es lieber Schicksal!

 Charlotte Horsch

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