Wir schreiben München – schreibt mit!

Er fragt – Sie fragt

Sie fragt ihn – Haariges

Unsere beiden Autoren eint ein Wunsch: Das andere Geschlecht zu verstehen. “Schnurzelburzel” und “Honigmäulchen” stellen sich in dieser unikaten Serie regelmäßig Fragen, deren Antworten die Gemütslagen, Vorstellungen und Gedankengänge des anderen Geschlechts erhellen sollen. Diese Woche:

„Was habt ihr nur mit eurem Bart – könnt ihr nicht mehr ohne?“

Liebes Honigmäulchen,

Ganz klar: Zu einem Mann gehört auch (ab und an) ein Bart! Bärte sind ja nun schon seit einer Weile in (und um) aller Munde. Während ein stattlicher Bart früher noch ein Alleinstellungsmerkmal war, ist er in unserer Generation eher die Regel. Für einige von uns ist das leider nicht so einfach. Zuerst muss man mal das nötige Talent mitbringen, reichlich Haare nicht nur auf dem Kopf, sondern auch im Gesicht sprießen zu lassen. Wenn man einen Bart frei wachsen lässt, sieht das schnell ziemlich verwahrlost aus, deswegen ist die Pflege auch sehr wichtig. Kürzen und Trimmen muss in die morgendliche Badroutine aufgenommen werden.

Talent und Fleiß sind die Grundvoraussetzungen für den ertragreichen Bartanbau!

Styling, Beauty etc. sind bekannt als beinahe ausschließlich weiblich-dominierte Bereiche, die Bartpflege ist hier unser gallisches Dorf. Dabei kann es natürlich nur ein Mittel geben: Die Klingen! Das Waxen und Epilieren überlassen wir gerne euch, ich bezweifle auch, dass diese Methoden etwas gegen die Baumstämme, die aus unseren Wangen ragen, ausrichten könnten.

Jeder sollte also für sich selbst entscheiden, ob es bei seinem Bartwuchs Sinn macht, ihn stehen zu lassen. Bei Manchen bleibt es bis Mitte 20 bei einem pubertären Oberlippenbärtchen, bei Anderen ist der Bart so blond, dass er quasi unsichtbar ist. In diesen Fällen sollte man sich besser ganz glatt rasieren, aber wenn alles passt, kann sich das Ergebnis sehen lassen und alle werden vor dem zur Schau getragenen Testosteron in Ehrfurcht erstarren! Aber eventuell denken sie auch nur, man wäre obdachlos…

Dein Schnurzelburzel

 

 

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