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Frida

Die Studentenkneipe mit dem gewissen Etwas

Frisch, saftig, knackig - so müssen Burger schmecken

Frisch, saftig, knackig – so müssen Burger schmecken

Erste Dates, große Feiern, ein schnelles Feierabendbier: Die „Frida“ erfüllt jeden Wunsch. Benannt nach der mexikanischen Künstlerin Frida Kahlo ist die gemütliche Kneipe nahe der Theresienstraße bodenständig und doch besonders. Von der Beschaffung der Waren bis hin zur Zubereitung legen die Geschäftsführer viel Wert auf eine gute Qualität. Diese Liebe fürs Detail sieht und schmeckt man!

Lecker: ★ ★ ★ ★

Die Speisekarte ist recht überschaubar. Neben einer kleinen Vorspeisenauswahl hat der Gast die Wahl zwischen verschiedenen Burgern und Salaten. Ergänzt wird das Angebot durch eine Wochenkarte mit einer weiteren Vorspeise, einer Curryvariation, sowie einem „Special-Burger“. Mit dem Konzept „klein aber fein“ setzt das „Frida“-Team auf das richtige Pferd: Burger und Salate überzeugen mit frischen Zutaten, saftigem Fleisch und selbstgemachten Saucen. Nur ein kleines Salatblatt auf dem Burger haben wir vermisst. Zum Dessert lockt die zarte Versuchung des Death by Chocolate Cakes oder in der leichten Variante ein Zitronen- und Kokoseis, serviert in der Fruchtschale. Anstelle des gewöhnlichen Proseccos, gibt’s dazu prickelnden Cava – die spanische Variante des Champagners. Ein feuriger Bloody Frida hinterher rundet das Menü ab.

Ambiente: ★ ★ ★ 

Sportliches Vereinsheim meets gemütliche Berghütte – so könnte das Interieur der „Frida“ beschrieben werden. Der bunte Mix aus rustikalen Möbeln genügt als Deko, auf sonstigen Schnickschnack wird verzichtet. Ein paar Kerzen, Lampions im asiatischen Stil und Patchwork Teppiche auf den Bänken sorgen für eine stimmungsvolle Wohlfühlatmosphäre.

Bunt, rustikal, gemütlich - das ist die Frida, (c) Frida

Bunt, rustikal, gemütlich – das ist die Frida, (c) Frida

Preis: ★ ★ ★ ★

Bei Burger und Salaten für unter zehn Euro (ausgenommen der Doppel-Burger für circa zwölf Euro) und Vorspeisen für drei bis fünf Euro freut sich auch der Studentengeldbeutel über einen Besuch in der „Frida“. Selbst die Getränkepreise liegen unter dem Münchner Durchschnitt: Eine Flasche Hauswein für unter acht Euro oder einen Spritz für circa drei Euro findet man nur selten. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt! Lediglich der Hoummus mit Oliven zur Vorspeise kann mit der starken Konkurrenz der Hauptgerichte nicht mithalten – deshalb gibt’s dafür einen kleinen Minuspunkt.

Service: ★ ★ ★ ★ ★

Zweifellos volle Punktzahl! Freundlich, zuvorkommend, aber nicht aufdringlich – der Service in der „Frida“ ist wirklich erste Sahne. Das Duo arbeitet perfekt aufeinander abgestimmt zusammen und liest den Gästen ihre Wünsche schon fast von den Augen ab. Auch wenn alle Tische restlos besetzt sind, sind leere Gläser und Teller eine Seltenheit.

People

In der „Frida“ trifft man vor allem auf Studenten und junge Münchner aus der Nachbarschaft. Auch wenn sich ab und an ein Tourist in die kleine Seitenstraße verirrt, lebt die Kneipe eher von Stammgästen, die regelmäßig nach getaner Arbeit für ein Feierabendbierchen vorbeischauen. Dank der geselligen Atmosphäre und dem super Service-Team fühlt man sich jedoch direkt zugehörig. Die „Frida“ ist sowohl unter der Woche als auch am Wochenende gut besucht – deshalb immer unbedingt reservieren.

Lage

Die „Frida“ findet man unweit von der U-Bahnstation „Theresienstraße“ in der Steinheilstraße. Direkt nach dem „Café Jasmin“ biegt man einmal links ums Eck und schon ist man in der Steinheilstraße angekommen. Damit liegt die „Frida“ inmitten der schönen Maxvorstadt in direkter Umgebung der Münchner Universitäten.

Highlight

Beim Betreten der „Frida“ fällt direkt ein kleines Toilettenhäuschen ins Auge. Doch in „Fridas Kammer“ mit typischem Türspion in Herzform verbirgt sich kein stilles Örtchen, sondern ein romantischer Zweier-Tisch: Perfekt für ein etwas anderes Candle-Light-Dinner bei Kneipenatmosphäre.

Ein stilles Örtchen für romantische Dates, (c) Frida

Ein stilles Örtchen für romantische Dates, (c) Frida

Johanna Böllmann

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