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Die Unikat Sommer-Playlist: 10 Songs, die eurem Sommer auf keinen Fall fehlen dürfen

Sommer, Sonne, Ferien… Sound an!

Heute ist der 1. August und so langsam haben für die Meisten von euch sicher endlich die wohlverdienten Ferien begonnen. Auch wenn noch die eine oder andere Hausarbeit darauf warten, geschrieben zu werden, so stehen bestimmt trotzdem schon die ersten Grillpartys an der Isar und die ersten Bartouren durch die Innenstadt an. Von Barbecuesoßen und Cocktail-Mixturen versteht der Verfasser dieses Artikels zwar recht wenig, dafür hat UNIKAT aber ein paar heiße, nicht-kulinarische Tipps für euch am Start. Denn was bei jedem entspannten Get-Together – egal, ob drinnen oder draußen – Pflicht ist, ist der passende Soundtrack. Darum sind hier 10 Songs, von der Redaktion handverlesen, die diesen Sommer auf eurer Playlist auf keinen Fall fehlen dürfen.

 

1. LANY – „Thru These Tears“

Tanzbarer Herzschmerz ist ein typisches und altbewährtes Rezept für moderne Popmusik und die Jungs von LANY (eine Abkürzung für „Los Angeles New York“) scheinen sich dessen bewusst zu sein. Mit „Thru These Tears“ gelingt ihnen eine glitzernde Indie-Nummer, die herrlich melancholisch klingt, aber gleichzeitig auch zum Mitsummen und Mitwippen einlädt.

(INDIE-POP)

 

2. Amy Shark – „I Said Hi“

Bekannt geworden ist die gebürtige Australierin letztes Jahr mit dem Song „Adore“, der Nachfolger „I Said Hi“ stiehlt ihrem Durchbruch mit seinem ehrlichen Text und dem simplen, aber effektiven und eingängigen Refrain voll und ganz die Show. Musik muss nicht immer kompliziert und übertrieben tiefgründig sein, um zu berühren und das beweist Amy Shark voll und ganz.

(SINGER-SONGWRITER)

Pixabay

 

3. MØ & Diplo – „Sun In Our Eyes“

So manch einer erinnert sich bestimmt noch an Major Lazers und MØs 2015er Sommerhit „Lean On“. – Damals der am meisten gestreamte Song aller Zeiten. Drei Jahre später finden sich Diplo, das Mastermind hinter Major Lazer, und die dänische Sängerin erneut zusammen und liefern mit „Sun In Our Eyes“ einen eher weniger dance-lastigen, sondern dafür organischer instrumentierten Knaller, der das hält was er verspricht: Sonne.

(POP)

 

4. Azealia Banks – „Treasure Island“

Wer leidenschaftlich gerne auf Twitter unterwegs ist, ist sicher schon einmal auf Azealia Banks gestoßen. Denn leider macht die 27-jährige New Yorker Rapperin eher mit Online-Hasstiraden gegen Künstlerkollegen und gegen die eigenen Fans auf sich aufmerksam, als mit musikalischer Exzellenz. Talent im Übermaß hat sie aber dennoch. Und das bringt sie auf „Treasure Island“ perfekt zur Geltung. Clevere Wortspiele, pikante Innuendos und moderne Tropical Beats erwecken das Bild einer „Schatzinsel“ voll und ganz zum Leben und lassen wünschen, dass sie sich in naher Zukunft ein paar Manieren aneignet. – Denn dann steht dem ganz großen Erfolg sicher nichts mehr im Weg.

(HIP-HOP/RAP)

 

5. Charli XCX – „No Angel“

Die Geschichte dieses Songs ist durchaus beeindruckend. Sein Live-Debüt hatte er nämlich schon vor über 2 Jahren. Seitdem ist er für Fans der britischen Sängerin zu einem Klassiker geworden, den ihr Label aber offensichtlich nie als gut genug empfand, um ihn zu veröffentlichen. Jedenfalls

Pixabay

bis jetzt. Und wie sich das Warten gelohnt hat. „No Angel“ ist eine Electro-Pop Hymne, die von Anfang bis Ende „Hit“ schreit und die umso besser wird, je lauter man sie aufdreht. Von Traurigkeit fehlt in den 3 Minuten jede Spur, stattdessen wird jeder einzelne Muskel quasi dazu gezwungen, sich zu bewegen. Ganz große Empfehlung.

(ELECTRO-POP)

 

6. Juan – „Don’t Take It So Personally“

Dieser aufstrebende Producer, Songwriter und Sänger ist ein kleines Enigma. Viel ist nicht über ihn bekannt, außer, dass er aus Melbourne kommt, gerne badet und 2018 jeden Monat einen neuen Song in die Welt setzt. „Don’t Take It So Personally“ ist ein bizarrer Multi-Genre Hybrid, der poppig aber auch rockig klingt, balladig beginnt und dann ab der Hälfte volkommen eskaliert und eine Welle an Synths und Riffs über den Hörer walzt. Was immer sich Juan dabei gedacht haben muss, es funktioniert und macht verdammt viel Spaß.

(ALTERNATIVE)

 

7. Sophie Hunger – „Tricks“

Die Schweizer Multiinstrumentalistin Sophie Hunger, die eigentlich für ihren Jazz-lastigen Sound bekannt ist, überrascht auf „Tricks“ mit einer ungewohnten Kehrtwende in die Pop-Gefilde, die ins Ohr geht und auf die Tanzfläche bittet. Der Refrain stellt klar die Frage „What do you do when your dreams have all come true?“, etwas, über das man sich perfekt Gedanken machen kann, während man mit den Freunden durch die Nacht zieht.

(INDIE-POP)

 

8. NONONO – „Ego“

Mit dem Hyper-Ohrwurm „Pumpin’ Blood“ machten NONONO 2013 erstmals auf sich aufmerksam und nisteten sich für einen Sommer lang in den europäischen Radios ein. Nach einer längeren musikalischen Pause sind die drei Schweden jetzt wieder zurück und zeigen, dass sie keineswegs eingerostet sind, sogar ganz im Gegenteil. Ihr neues Material, allem voran „Ego“, ist locker und verspielt und überzeugt mit seiner Einfachheit. Wer auf zuckersüßen Skandipop steht, der ist hier genau richtig.

(POP)

 

9. Maggie Rogers – „Fallingwater“

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Egal wie schön und laut jede Party sein mag, irgendwann wird selbst das größte Feierbiest mal müde und natürlich hat UNIKAT auch für diese Momente den perfekten Soundtrack parat. „Fallingwater“ ist ein verträumtes Stück Singer-Songwriter Folk-Pop voller Emotion und untermalt all die ruhigen Sekunden perfekt. Es gibt Songs, deren fein geschliffene und handwerklich perfekte musikalische Qualität nach drei Sekunden klar wird und dieser hier ist keine Ausnahme.

(SINGER-SONGWRITER)

 

10. Highasakite – „Elastic State Of Mind“

Müsste man dieses glorreiche Finale der UNIKAT Sommer-Playlist mit einem Wort beschreiben, dann wäre es wohl „Euphorie“. Highasakite haben ein Händchen für mysthischen Indie-Pop, der nach nebligen Wäldern und Wiesen

Pixabay

klingt und genau das liefern sie auch mit „Elastic State Of Mind“. Für die lange Busfahrt nach Hause durch die morgendichen Straßen Münchens ist das genau die perfekte musikalische Untermalung und bietet den idealen Ausklang für jede warme Sommernacht.

(INDIE-POP)

 

Lukas Einkammerer