Wir schreiben München – schreibt mit!

Nadines sportliches München

Mein München

München – Eine so große Stadt mit so vielen unterschiedlichen Vierteln und Ecken, dass man kaum alles entdecken kann, denkt Ihr? Gerade wenn man sich in einer Gegend eben nicht auskennt, findet man ja nie das nette kleine Café mit dem tollen Kaffee oder den kleinen Park, der so schön versteckt liegt? Da haben wir eine Lösung! In der Reihe „Mein München“ zeigen euch unsere Redakteure München aus ihrer ganz persönlichen Perspektive, mit all seinen Vor- und Nachteilen. Sie geben euch Insidertipps, persönliche Empfehlungen und Hinweise, was man unterwegs in München auf keinen Fall verpassen sollte!

Wenn Surfboards neben Snowboards in der vollen Tram lehnen und du beim Spazieren gefragt wirst bei einer Acro-Yoga-Figur zu assistieren, dann bist du in München – einer Stadt in der sich ein jeder Sportfanatiker wohl fühlt, aber auch ein Couchpotato in der Fülle an Sportangeboten fündig wird – und das zu jeder Jahreszeit.

Dance like nobody is watching

Zentraler Hochschulsport (ZHS) – ein jeder kennt ihn, aber nicht jeder ist begeistert von der Idee schwitzender Menschenmassen an einem Ort. Die Glückspilze ausgenommen, die einen Platz in ihrem favorisierten Kurs ergattert haben. Aufgrund der viel zu großen Nachfrage kann dies nur zu einer geringen Wahrscheinlichkeit erfüllt werden, außer man ist Informatiker und schreibt sich kurz ein Programm, um unter den ersten 20 Kursteilnehmern statt auf dem 1569 Wartelistenplatz zu landen. Viele denken, um billig Sport zu betreiben, müsste man mit Defiziten leben, doch die haben noch nichts vom Freizeitsportprogramm der Stadt München gehört. Das Sportangebot, welches an verschiedenen Standorten in ganz München verteilt ist, ist für junge Erwachsene zwischen 12 und 21 Jahren kostenlos und für Ältere gegen den Erwerb eines 3,20 € teuren Tickets möglich.

Zumba eignet sich besonders, um die Alltagssorgen weg zu tanzen und auch bei den kalten Temperaturen in München einen Hauch von kolumbianischer Hitze in sich zu spüren. Die Choreografien können je nach körperlicher Verfassung verschieden intensiv mitgetanzt werden. Für Spaß und Motivation sorgt nicht nur Latino-Musik, sondern auch der Tanzlehrer.

Für etwas Wagemutigere, die sich mehr als eine vertical Ballerina sehen, bietet das renommierte Poledance Studio in München Kurse für jede Talentstufe an. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist wirklich gut. Der angebotene Studentenpreis ist demnach nicht nur verlockend, um „es einmal auszuprobieren“, sondern beinhaltet ein gezieltes Training, um die Kunst des Stangentanzes zu erlernen. Für unsichere Einsteiger bietet Vertical Ballerina auch eine Schnupperstunde an, aber Fakt ist: Poledance ist ein Trendsport mit Suchtpotenzial!

(c) Vertical Ballerina Poledance Studio München

Enjoy jour own movement 

Um dem Stress während der Klausurphase zu entfliehen, bewährt es sich locker durch den englischen Garten zu joggen. Mit der Trackingapp Google Fit kann man sich Ziele setzen, die Umsetzung nachverfolgen und somit die Eigenleistungen optimieren, um sich am 6. Mai im Olympiapark beim Wings for Life Word Run mit einer weltweiten Konkurrenz zu messen, oder es sich einfach selbst zu beweisen, wie viele Fortschritte man gemacht hat. Fast wichtiger beim Laufen ist jedoch einfach Mal die Seele baumeln zu lassen und beim Dehnen den Surfern auf der Eisbachwelle entgegen zu staunen. Wer kein Wasserfreak ist und lieber Asphaltwellen unter sich spüren will, der holt sich am besten beim Skateshop Titus einen Cruiser. Auf vier Rollen durch die schönste Stadt zu düsen, fühlt sich nach einem Stückchen Freiheit an, denn du allein bist Herrscher über Zeit und Raum und mal ehrlich – keine MVG kann so ein Gefühl bei einem selbst entfachen. Wenn man sich dann doch bewusst für die U-Bahn entscheidet, kann das Cruiser-Skateboard ganz einfach mit genommen werden und auch in einer Vorlesung findet sich immer ein Platz.

(c) Nadine Noppinger

(c) Nadine Noppinger

Summertime is Beachvolleyballtime 

Der Sommer 2018 in München steht ganz im Motto der WUC – Studierenden-Weltmeisterschaft Beachvolleyball. Für das Megaevent wurden im Olympia Park neue Beachvolleyballcourts angelegt, die vom 9. bis 13. Juli 2018 von den weltweit besten Studierenden bepritscht und bebaggert werden. München ist zudem auch dieses Jahr die Location für Beachvolleyballer die #GEILESerLEBEN. Die Paulaner Beach Days in der Beacharena sind auch dieses Jahr wieder ein Fixtermin eines jeden ambitionierten Beachvolleyballer.

 

Nadine Noppinger