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Bands, Bier und Buden

Das bunte Festival am Englischen Garten – StuStaCulum 2017

Bereits zum 29. Mal fand auf dem Gelände der Studentenstadt das größte von Studierenden organisierte Musik- und Kulturfestival Deutschlands statt: Das StuStaCulum. Vier Tage lang, vom 24. bis 27. Mai, wurde den Besuchern ein buntes Programm mit zahlreihen Bands geboten. Das Bier floss in Strömen und an den Foodtrucks konnte man sich für wenig Geld satt essen.

An den Essensständen konnte man sich zwischen den verschiedenen Showacts satt essen. © Sophie Obwexer

Schon Tage zuvor begann der Aufbau der Zelte. Die fleißigen Helfer wuselten durch das breite Gelände der Studentenstadt, damit alles rechtzeitig am richtigen Platz steht. Langsam aber sicher verwandelte sich das Gelände des Studentenwerks in ein buntes Festivalgelände. Organisiert wird das Ganze, einmal im Jahr, von den Studierenden der Studentenstadt. Das StuStaCulum ist eine Veranstaltung im Rahmen des Triple-Live-Summers, zu denen auch das TUNIX, GARNIX und das Uni-Sommerfest gehören.

Eine der vier Bühnen, auf denen die Bands ihr Bestes gaben. © Sophie Obwexer

Wie jedes Jahr gaben zahlreiche Bands auf den insgesamt vier Bühnen ihr Bestes. Dabei ist der Musikstil der eingeladenen Bands wie immer sehr verschieden und es ist für jeden etwas dabei. Highlight dieses Jahres waren Mundwerk Crew, Van Holzen, Seed to Tree und FATCAT, die durch ihre bunte Mischung aus Rock, Hip-Hop, Funk, Pop und Indie-Folk die Besucher begeisterten. Auch einige DJs hielten die Festivalbesucher bis spät in die Nacht auf der Tanzfläche. Die Unterhaltung war aber keineswegs auf die Bands beschränkt. Es gab ein Schafkopfturnier, eine Bierverkostung und ein Weißwurstfrühstück, sowie Improvisationstheater, Wissenschaftskabarett, Showhypnose, Poetry Slam und ein Damenfußballturnier. Auch für Kinder war viel geboten – jeden Nachmittag war eine andere Aktivität geplant.

Ein Highlight der Studentenstadt ist die Bar „Manhattan“, die dieses Jahr auf der Dachterrasse im 19. Stockwerk Erfrischungen anbot. Dort konnte man über den Dächern von München, mit einem gekühlten Bier in der Hand, den Sonnenuntergang genießen.

Das Manhattan im 19. Stock © Sophie Obwexer

Rundum war das Festival ein voller Erfolg. Von Früh bis Spät wurde gefeiert, gegessen und getrunken. Selbst nach dem offiziellen Programm gab es immer ein Zelt, das noch geöffnet war und in dem weitergetanzt wurde. Die Gläser waren stets gefüllt und die Feierlaune groß. Die Band Van Holzen schloss das Festival am Samstag ab und am Sonntag verwandelte sich das Festivalgelände langsam wieder in die Studentenstadt zurück. Bis zum Mai nächsten Jahres, wo das StuStaCulum sein 30-jähriges Jubiläum feiern wird.

Sophie Obwexer

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