Wir schreiben München – schreibt mit!

Kölner Karneval in München

Interview mit der Band Querbeat

Die Band Querbeat macht mit ihrer ausgefallenen Musik im Umkreis Köln mittlerweile schon seit einiger Zeit von sich reden. Am 23.04. kommen sie nun das erste Mal nach München und Unikat hat nicht nur die Gelegenheit zu einem kurzen Interview bekommen, über unsere Facebookseite https://www.facebook.com/unikatmuc/ könnt ihr sogar 2×2 Karten für ihr Konzert gewinnen!

Kurz vor eurem Konzert in München freuen wir uns sehr, dass ihr euch zu einem Interview bereit erklärt habt!

Hallo, und Merci unsererseits.

Mit 15 Mitgliedern ist eure Band ja ziemlich groß, also zu Beginn erstmal die Frage:   Wer ist Wer?

Wir haben tatsächlich eine etwas unübliche Bandbesetzung. Als Brassband darf es da vor allem nicht an Blech fehlen. Unsere Trompeter sind Pete, Matthes, der Mull, Valla, Daniel und Trompeterin Wilma. Dann gibt’s zwei Posaunisten Basti und Hubi. Nicht fehlen in unserer Kapelle darf die Tuba, das ist der Lenny, immer mit vollem Support vom Mann am Mellophon Carlos. Raoul und Janine sind am Saxophon ebenso am Start wie Trommler Chris, Gitarrist und Sänger Jojo und Bassist Andy.

Und wer ist das Zebra?

Die Frage ist: wer ist NICHT das Zebra. Das Zebra kann alles sein. Mensch, Maschine oder Welt-Präsident. Bei uns von der Bühne auch nicht mehr wegzudenken. Dann schlüpft der Mull in den Zebrakopf und dreht mit den Leuten ab.

Wie habt ihr euch denn kennengelernt?

Der Großteil der Band ist tatsächlich aus einer Schülerband entstanden, kennt sich also schon ewig. Wir sind teilweise verwandschaftlich verbrüdert, viele sind beste Freunde seit dem Abi. Und über viele Projekte haben sich dann die Leute musikalisch zusammengefunden die jetzt schon seit über 10 Jahren zusammen auf der Bühne stehen bei uns.

Die Band © Querbeat

Welche Rolle spielt eure Heimatstadt Bonn für euch und eure Musik?

Bonn ist schon unsere Heimat, obwohl man zugeben muss, dass für die meisten Bandmitglieder das Zuhause mittlerweile ein paar Kilometer rheinabwärts, Köln, ist. Allerdings haben wir unsere ersten Gigs, oder besser öffentlichen Proben, vor allen den Bonnern zugemutet. Zwischen dem schönen Siebengebirge und der Altstadt kann man in Bonn schon gut Inspiration finden und es ist immer etwas Besonderes zu Konzerten in die Haupstadt der Herzen zurückzukommen.

Der Kölner Karneval hatte für den Aufstieg eurer Band eine gewisse Bedeutung oder?

Der Kölner Karneval ist auf jeden Fall ein sehr großer Spielplatz in unserer Musikwelt. Die vielen wunderbaren und offenen Menschen, denen wir bei den Hunderten Konzerten auf den Karnevalsbühnen begegnet sind, haben uns mit ihrer Begeisterung sehr viele Meter in der Bandentwicklung getragen.  Es ist jedes Mal eine große Faszination so viele Feierwütige mit Musik zu erreichen und die besondere emotionale Stimmung, die der Karneval in den Höhepunkten erreicht, ist mit sehr wenig vergleichbar.

Wie würdet ihr eure Musik beschreiben? Denn Titel wie Tschingderassabum sind ja nun nicht grade der übliche.

Wir sind uns durchaus bewusst, dass nicht so einfach zu beschreiben ist, was bei uns in unseren Liedern und Live stattfindet. Die knackigste Beschreibung ist sicherlich „Brasspop“. Durch die besondere Bandbesetzung ergibt sich für unsere Songs automatisch ein ganz eigener Sound. Auch auf dem Album „Fettes Q“, das nach langer Zeit unser Erstling ist, haben wir vor allem  versucht immer nah am Zeitgeist zu sein und jeden Vibe den wir aufschnappen auf Platte einzufangen. Gerade Tschingderassabum lebt dann auch von einer extremen Energie. Die Energie tragen wir als Kollektiv einfach in uns, und oft passiert sehr viel bei uns  aus dem Bauch heraus. Gerade die Live-Momente mit unserer Musik feiern und genießen wir sehr. Gerne auch übertrieben.

Wo wollt ihr mit eurer Musik hin? Steht nach der Deutschland-Tournee auch eine europaweite Tournee an?

Wir stehen trotz unserer längeren Bandgeschichte gefühlt an einem großartigen Neuanfang. Wir dürfen vor immer größer werdendem Publikum live spielen, die ersten Ideen für ein zweites Album sind schon geboren und wir freuen uns unglaublich auf die Erfahrungen auf der ersten Tour außerhalb der Stadtgrenzen. Im Herbst stehen dann die Shows im Kölner Palladium an, das werden Riesenhighlights für uns. Was 2018 dann ansteht können wir noch gar nicht genau sagen. Europa ist zwar neben dem Rheinland und Deutschland die dritte Heimat, aber noch ist keine Tournee geplant. Aber wir bleiben da den rheinischen Grundgesetzen treu: et kütt wie et kütt.

 

Ihr wollt noch mehr Infos und vor allem mal in die Musik der Band reinhören? Dann besucht ihre Website: http://www.querbeat.info/ und sichert euch Karten für ihr Konzert in München am 23.04.!

Tonja Dingerdissen

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.