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Ein Sommer in Dubai

10 Tage arabische Luft

Urlaub machen in den arabischen Emiraten? Dann unbedingt in Dubai! Mit ihren hohen Gebäuden, der heißen Wüste und den schönen Stränden ist sie. meiner Meinung nach, eine der sehenswertesten Städte der Welt.

Das Erste, das man wahrnimmt, wenn man aus dem pompösen Flughafen Dubais hinaus tritt, ist die erstickende Hitze. Im Sommer kann es dort bis zu 45 Grad heiß sein und man hat das Gefühl in einem Ofen zu stehen. Eine ziemliche Umstellung zum kalten München, aber eine nette Abwechslung. Unglaublich, dass man sich in dieser Stadt aber trotzdem schnell erkälten kann, obwohl es draußen immer heiß ist. Aber genau deswegen sind alle Gebäude mit Klimaanlagen ausgestattet, die das Innere auf bis zu 18 Grad herunterkühlen. Sogar die Bushaltestellen bestehen aus geschlossenen Räumen, die klimatisiert sind! Somit gibt es eine Gemeinsamkeit zu Deutschland – man trägt immer eine Jacke bei sich. Aber im einen Land eben wegen der Kälte draußen und in dem anderen wegen der Kälte drinnen.

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Burj Khalifa – mit seinen 828m das höchste Gebäude der Welt (c) Daniela Kreck

Was ziemlich auffällig in Dubai ist, sind die langen und breiten Straßen, die sich zwischen den zahlreichen Hochhäusern durchziehen. Deswegen ist es von großem Vorteil einen Führerschein zu besitzen, da nicht so viele öffentliche Verkehrsmittel, wie zum Beispiel in München, genutzt werden. Und gefühlt hat jeder zweite Fahrer einen Land Cruiser als Fahrzeug! Zwar gibt es seit ein paar Jahren auch eine Metro in Dubai, aber allein der Weg zur nächsten Metro Station ist wegen der Hitze zu anstrengend – da nimmt man doch viel lieber ein klimatisiertes Taxi, das einen direkt zum Ziel fährt.

Man könnte Dubai die Stadt der Weltrekorde nennen. Zum Beispiel steht hier das größte Einkaufszentrum der Welt, die Dubai Mall (in der man mit den zahlreichen Geschäften und Etagen schnell überfordert sein kann), mit dem größten Unterwasseraquarium der Welt und, wie die meisten wissen, das höchste Gebäude der Welt, der Burj Khalifa, mit seinen stolzen 828 Metern. Auf den Burj Khalifa kann man natürlich hochfahren und eine unglaubliche Aussicht auf Dubai genießen. Eine weitere berühmte Sehenswürdigkeit ist das Burj Al Arab, eines der teuersten und luxuriösesten Hotels der Welt. Es sieht aus wie ein Segel und hat seinen Platz direkt am Jumeirah Beach. Es besitzt sogar einen Helikopter Landeplatz! Leider kann man nicht einfach so in die Lobby hineinspazieren, sondern müsste dafür tief in den Geldbeutel greifen. Ob sich das lohnt, muss jeder selbst entscheiden, aber mit Sicherheit kann man sagen, dass das Hotel von außen schon wunderschön anzusehen ist.

Auch die schönen und sauberen Strände sollte man nicht verpassen. Zum Einem sind sie nicht überfüllt, zum Anderen ist das Wasser sehr klar, obwohl das Meerwasser um die 34 Grad haben kann. In Dubai kann man sich somit das Baden in einer Badewanne sparen – man geht einfach ins Meer! Zwar haben die meisten Hotels ihren eigenen, privaten Strandbereich, die nur Hotelgäste nutzen dürfen, aber es gibt auch öffentliche Strände, die öffentlich zugänglich sind.

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Sonnenuntergang am Jumeirah Beach neben dem Burj Al Arab (c) Daniela Kreck

Nicht zu vergessen, ist der viele Sand, der einem an einem windigen schon mal ganz schön heftig in die Augen fliegen kann. Die Stadt wurde so gut wie aus dem Nichts erbaut und hat um sich herum Wüste, Wüste und noch mehr Wüste, in der man verschiedene n Aktivitäten nachgehen kann. Dubai bietet hierbei viele Programme an, in denen man zum Beispiel die Möglichkeit hat, mit einem Jeep durch die Dünen zu cruisen, auf Kamelen zu reiten oder zu lernen, mit Quads durch den Sand zu heizen.

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Wenn man keine Orientierungspunkte mehr am Horizont findet (c) Daniela Kreck

Ob ein abenteuerlustiger oder ein entspannter Urlaub, in Dubai ist beides möglich. Ganz anders als man es hierzulande vielleicht gewohnt ist, sind die Menschen dort stets zuvorkommend und  gut gelaunt. Ich wurde beispielsweise aus Versehen von einer Person angerempelt, die sich daraufhin immer wieder entschuldigte und mir als Entschädigung einen kleinen Geldbeutel schenkte. Wer will sowas  denn nicht mal erleben?

 

Daniela Kreck

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