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Viva Las Vegas!

Eine Lichteroase in der Wüste Nevadas

Die Lichter von Las Vegas sieht man schon aus weiter Ferne. Für das Glücksspiel ist Vegas bekannt, für Casinos und Hochzeitskapellen, für extravagante Hotels und Unterhaltung. Das heißt aber nicht, dass man gleich sein ganzes Geld verspielen oder heiraten muss, um in der Stadt in der Wüste seinen Spaß zu haben.

Eine Reise durch die Welt – in klein

Die Casinos – die bekanntesten findet man natürlich am weltberühmten Las Vegas Strip – können mehr, als den Besuchern das Geld aus der Tasche ziehen. Man bekommt auch einiges zu sehen, ohne dass man dafür ein Vermögen hinblättern muss. Alleine die außergewöhnlichen Hotels sind schon einen Spaziergang den Strip entlang wert und etwas anschauen kostet ja bekanntlich nichts.

In Las Vegas kann man ganz einfach eine Reise um die Welt unternehmen, allerdings nur in klein. Noch nie in Paris gewesen? Kein Problem. Am Strip gibt’s einen Eiffelturm, zwar eine Nummer kleiner, aber trotzdem kaum zu übersehen. Eine Reise nach Rom gefällig? Vor dem Caesars Palace kann man ein Foto vor der Las-Vegas-Version des Trevi-Brunnens machen. Von dort aus kann man dann gleich weiter nach Venedig gehen, das ist gleich um die Ecke. Im Venetian Hotel kann man sowohl drinnen als auch draußen eine Fahrt mit einer Gondel unternehmen und am „Markusplatz“ kann man gemütlich ein Eis essen, über Brücken schlendern, ein bisschen shoppen oder einem Streichquartett lauschen.

Sieht fast echt aus, nur die Tauben fehlen: Der Markusplatz im Venetian Hotel

Sieht fast echt aus, nur die Tauben fehlen: Der Markusplatz im Venetian Hotel

Ein echtes Märchenschloss: Das Excalibur Hotel

Ein echtes Märchenschloss: Das Excalibur Hotel

Auch Pyramiden findet man am Strip, bunte Märchenschlösser und die Skyline von New York, die ist aber nicht zu hundert Prozent authentisch. Die Achterbahn, die sich um die Skyline des New York New York Hotels windet, gibt’s im echten New York natürlich nicht.

Viele Casinos warten auch mit ganz besonderen Entertainment-Angeboten auf. Das Bellagio Hotel ist nicht nur der Besitzer des größten Schokobrunnens der Welt, sondern ist vor allem für die Fountains at Bellagio Show berühmt, die mehrmals am Tag ihre Gäste mit einer Choreographie aus Wasserfontänen, Musik und Licht verzaubert. Ganz umsonst natürlich.

Die Fountains at Bellagio und das Paris Las Vegas Hotel

Die Fountains at Bellagio und das Paris Las Vegas Hotel

Des Nachts hat auch das Mirage Hotel eine ähnliche Show zu bieten, allerdings geht es hier ein wenig heißer zu. Der Vulkan des Mirage Hotels bricht jeden Abend für die Besucher des Strips aus, ganz ohne Verbrennungen ersten Grades und wie auch die Fountains at Bellagio ganz umsonst.

Nicht nur der Strip ist sehenswert

Neben den endlosen Casinos gibt es allerlei Restaurants, Bars und natürlich auch Shows. (So mancher wird zum Beispiel schon von den Chippendales gehört haben.) Außerdem sollte man sich einen Ausflug nach Old Town Las Vegas nicht entgehen lassen. Hier ist die Atmosphäre ganz anders als am Strip mit seinen Themenhotels und alles ist noch ein bisschen „old school“. Die dortige Fremont Street begeistert Gäste mit Geschäften, Bars, Live Entertainment und natürlich – wie sollte es auch anders sein – Casinos.

Bars, Casinos und viele bunte Lichter: Die Fremont Street

Bars, Casinos und viele bunte Lichter: Die Fremont Street

Wer genug von den bunten Lichtern von Las Vegas hat oder sich nach einem ganz anderen, aber nicht weniger atemberaubenden Ausblick sehnt, sollte einen Tagesausflug zum Grand Canyon unternehmen. Eine Abkühlung kann man hier nicht unbedingt erwarten, man ist und bleibt in der Wüste, aber die Aussicht ist es auf jeden Fall wert.

Auf eines kann man sich in Las Vegas verlassen: Langweilig wird es hier bestimmt nicht, ganz egal ob man sein ganzes Geld verspielt, in einer kitschigen Kapelle heiratet oder einfach nur eine kleine Weltreise den Strip entlang unternimmt.

Claudia Schmidhuber

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