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Sonne, Strand und Alligatoren

Von Miami bis zu den Florida Keys

Am Strand entspannen muss auch mal sein, am besten in Miami Beach.

Am Strand entspannen muss auch mal sein, am besten in Miami Beach.

Der erste Blick, den man vom Flugzeug aus erhascht, gibt einen guten Vorgeschmack: Goldener Strand und Wasser, das blauer nicht sein könnte. Da ist die Freude natürlich groß, allerdings sind Sand und Sonne nicht die einzigen Dinge, die Miami zu einem beliebten Reiseziel machen. Trotzdem kann man aber nicht leugnen, dass es Senioren (ganzjährig) und junge Leute (vor allem während des „Spring Break“) aufgrund des warmen Wetters nach Florida zieht.

Wenn man schon am Ozean ist, darf eine Bootstour nicht fehlen

Räumen wir erst Mal das Sightseeing aus dem Weg. Miami wartet nicht unbedingt mit einer Vielzahl an berühmten Sehenswürdigkeiten auf, aber das heißt noch lange nicht, dass es deshalb gar nichts zu sehen gibt. Wenn man schon mal am Ozean ist, bietet sich natürlich eine Bootstour an. Am Bayside Marketplace in Downtown Miami fahren die meisten Tour-Boote ab, allerdings kann man sich auch anderweitig die Zeit vertreiben. Wie der Name schon sagt, befinden sich hier zahlreiche Shopping-Möglichkeiten, Restaurants und Imbisse.

Nachdem man sich beim Shoppen verausgabt hat, kann man endlich am Strand entspannen. Am besten fährt man dafür nach Miami Beach. Der Stadtbezirk ist mit Downtown Miami nur durch einige Brücken verbunden. Hier findet man – von den Stränden mal abgesehen – den Ocean Drive mit seinen berühmten Art déco-Gebäuden, die bei Tag und Nacht sehenswert sind.

Der Ocean Drive ist für seine Art déco Gebäude bekannt.

Der Ocean Drive ist für seine Art déco-Gebäude bekannt.

Besonders Hostels sind in Miami darauf bedacht, dass ihre Gäste eine unvergessliche Zeit in der Stadt verbringen. Wenn man nicht aufpasst, kann es allerdings passieren, dass man sich am nächsten Tag doch nicht mehr daran erinnern kann. Es werden abendliche Veranstaltungen und Ausflüge organisiert, zum Beispiel Bartouren, zu denen man mit einem Party-Bus chauffiert wird. Das nächtliche Vergnügen kommt also in keiner Weise zu kurz.

Tagesausflüge sind ein Muss

Im Süden Floridas, unweit von Miami, befindet sich der Everglades National Park. Während einer Airboat Tour trifft man neben Schildkröten, Reihern und Störchen auch auf Krokodile und Alligatoren. Bei vielen Tour-Anbietern kann man diese später noch ein bisschen näher kennenlernen – aber nicht zu nahe, schließlich will man nicht als Krokodil-Häppchen enden.

Krokodile und Alligatoren sind in den Everglades keine Seltenheit.

Krokodile und Alligatoren sind in den Everglades keine Seltenheit.

Eine etwas weitere Reise ist aber genauso empfehlenswert: Ein Ausflug zu den Florida Keys. Die Inselkette zieht sich so weit in den Süden, dass sich die letzte Insel in der Kette, Key West, als südlichsten Punkt der Vereinigten Staaten bezeichnen darf.

Die "Smallest Bar" in Key West ist eine der kleinsten Bars der Welt.

Die „Smallest Bar“ in Key West ist eine der kleinsten Bars der Welt.

In Key West ist die Welt noch in Ordnung. Hier gibt es wunderschöne Strände, azurblaues Wasser und es ist nicht unüblich, dass man ein paar Hühner auf der Straße herumlaufen sieht. Auch sonst gibt es allerlei zu sehen, beispielsweise die kleinste Bar der Insel (und eine der kleinsten Bars der Welt), die passenderweise „Smallest Bar“ getauft wurde.

Im Endeffekt ist es ganz egal, ob man zum Relaxen oder zum Feiern nach Miami gekommen ist – es geht auch beides in beliebiger Reihenfolge. Hier findet definitiv jeder ein Plätzchen, an dem er sich wohl fühlt, ob es nun ein besonders schönes Stück Strand ist, oder eine winzige Bar in den Florida Keys.

Claudia Schmidhuber

 

 

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