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Abenteuerreise mit Solidarität

„BreakOut – How far can you go?“ 

BreakOut geht am 3. Juni 2016 in die dritte Runde! Der Reisewettbewerb soll Spenden für die UNO-Flüchtlingshilfe sammeln und dieses Jahr ist neben München auch Berlin mit am Start. Um Punkt 9:00 Uhr fällt in München am Geschwister-Scholl-Platz parallel mit Berlin am Ernst-Reuter-Platz der Startschuss für den 36-stündigen Reise-Spenden-Marathon. Es nehmen insgesamt 112 Teams in Berlin und München an der diesjährigen Herausforderung teil.

Wie bereits 2014 und 2015 versuchen die Teams, bestehend aus jeweils zwei Leuten, so weit wie möglich vom Startpunkt weg zu reisen, und das innerhalb von 36 Stunden. Dabei darf zwar Geld für Verpflegung und Logis ausgegeben werden, nicht aber für den Transport. Natürlich dürfen verschiedenste Transportmittel genutzt werden, solange dies im unentgeltlichen Rahmen geschieht. Zum Beispiel wurden die „Travel Twins“ (Team 116) letztes Jahr von einer französischen Schulklasse mit dem Bus nach Marseille mitgenommen.

Doch wie kommen die Teams zu den Spenden? Das funktioniert folgendermaßen: Jedes Team sucht sich vor der Reise Sponsoren, die pro erreichten Kilometer einen bestimmten Betrag spenden. Zusätzlich zu der Kilometerzahl wird ebenfalls gespendet, wenn die Teams eine Challenge erfüllen. Die Spenden richten sich an die „Deutsche Akademische Flüchtlingsinitiative Albert Einstein“ und werden dieses Jahr für die Flüchtlingshilfe in Südafrika eingesetzt.

2015 haben stolze 79 Teams diese Herausforderung gemeistert und dabei eine Luftlinie von 71.448 Kilometern zurückgelegt. Gleichzeitig haben sie damit bewundernswerte 68.987 Euro an Spenden gesammelt.

 

In verschiedenen Kategorien wird gekürt, wie zum Beispiel:

Die meisten Länder: Christina und Jonas sind bis nach Thessaloniki, Griechenland gekommen. Dabei  haben sie  Österreich, Slowenien, Kroatien, Serbien, Kosovo, und Mazedonien passiert.

Die höchste Spendensumme: Stefanie und Friederike haben unglaubliche 8.844 Euro für das DAFI- Programm gesammelt. Bis nach Sundsvall, Schweden ging ihre Reise.

Die weiteste Distanz: Jan und Julian haben es von München bis nach Umea in Schweden, das stolze 1.803 Kilometer entfernt ist, geschafft.

Die beste Videodokumentation: Raphael und Henrik drehten ein 5-minütiges Video wie sie in Barcelona, an Stelle ihres ursprünglichen Ziels Schweden, gelandet sind.

Der Coolste Post: Stefan und Rafaela mit der Meldung: „100km vor Bulgarien. Haben mal eben wifi. Serbien durchreist mt Hilfe von konsularen elektro Schmugglern und truckern. Mehr dazu später jetzt muss jemand her der nach Sofia fährt.“

(Quelle)

BreakOut 2016

Dieses Jahr wird es besonders aufregend und spannend: 112 Teams und somit 224 Teilnehmer verteilen sich nicht nur von München aus in alle Himmelsrichtungen, sondern auch von Berlin! Wer bequem von Zuhause aus mit dabei sein will, kann auf der BreakOut-Homepage durch einen Live Blog die Wege der Teams mitverfolgen. Zusätzlich gibt es für die Teams eine App, die sie auf ihrem Abenteuer unterstützen soll und welche hier heruntergeladen werden kann.

Welche Geschichten und Abenteuer die Teams wohl dieses Jahr erleben? Letztes Jahr überließ ein Autofahrer einem Team sogar das Lenkrad, um selbst ein wenig schlafen zu können. Werden es die Teams dieses Jahr wieder schaffen, Sprachbarrieren zu überwinden und solches Vertrauen zu schaffen? BreakOut ist nicht nur ein Reise-Spenden-Wettbewerb, sondern auch eine Möglichkeit, die Hoffnung in die Menschheit zurück zu gewinnen und gleichzeitig Gutes für Andere zu tun. Oder um es in Oscar Wildes Worten zu sagen: „Reisen veredelt den Geist und räumt mit unseren Vorurteilen auf.“

Hinter den Kulissen

BreakOut wurde 2014 von Robert Darius und Moritz Berthold ins Leben gerufen und besteht aus vielen Studenten der verschiedensten Fachrichtungen, die sich alle ehrenamtlich in zahlreichen Teams, die für alles mögliche von Marketing über Design bis hin zu Pressearbeit zuständig sind, engagieren. Über Newcomer, die genauso von der Idee begeistert sind, Reiseabenteuer mit einem sozialen Zweck zu verknüpfen, freuen sie sich stets!

Am Freitag, den 27. Mai, wird übrigens im BR live um 18:00 Uhr über BreakOut berichtet.

Beitragsbild: © BreakOut/AJsAdventure.de 

Anna Rupp

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  1. BreakOut 2016 – ein Erfahrungsbericht | unikat - […] wurden 107.844 Euro an das DAFI-Programm gespendet, das Stipendien an begabte Flüchtlinge vergibt. Unikat berichtete bereits über die Vorbereitungen…

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