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COOK and CODE: Schlemmen meets Programmieren

Der genussvolle Schritt in die Welt von HTML, CSS und Co.

HTML, CSS, JS: Diese aneinandergereihten Buchstabenkombinationen erinnern euch eher an Hieroglyphen als an technische Befehle? Dann zählt ihr wohl auch zu den letzten Programmier-Nomaden zwischen all den WordPress-Profis und Webdesign-Spezialisten, die in den letzten Jahren von der explodierenden Bloggerlandschaft hervorgebracht wurden.

Aber auch wenn für euch alles, was auch nur im Geringsten mit Informatik und Technik in Verbindung gebracht werden könnte, zunächst langweilig und trocken klingt, können Basis-Kenntnisse nicht schaden – vor allem nicht, wenn ihr in der Zukunft in Bereichen der Online-Kommunikation wie Social Media, SEO, Online- oder Inbound-Marketing arbeiten möchtet.

Einstieg ins Programmieren

Progammieren ist gar nicht so langweilig – vor allem nicht im Rahmen eines unterhaltsamen Events.

Diesem Dilemma nahmen sich Alex und das Team von COOK and CODE an. Denn Programmieren ist gar nicht so schwer und fade, wie ihr vielleicht denkt. Schon gar nicht in einer angenehmen Atmosphäre und bei leckeren Snacks. Was genau sich hinter COOK and CODE verbirgt und wie auch ihr zusammen mit Alex und seinem Team den Einstieg in die Programmier-Welt schafft, hat uns der Initiator höchstpersönlich im Interview verraten.

Kochen und Kodieren hat auf den ersten Blick nur bedingt etwas miteinander zu tun: Woher kam die Idee für COOK and CODE?

Alex:Viele Leute sagen, sie würden gerne Programmieren lernen, haben aber ‚keine Zeit‘. Keine Zeit bedeutet oft: Nach der Arbeit kommen sie nach Hause, machen sich etwas zu Essen, schauen Fernsehen und gehen dann schlafen.

COOK and CODE versucht die Leute mit leckerem Essen abzuholen und sie in Gruppen zusammenzubringen, damit sie in kleinen Häppchen ihr Wissen rund um die Software-Entwicklung verbessern können. Das Lernen passiert dann einfach nebenbei.“

Selbstversorgung bei Cook and Code

Nicht nur Alex freut sich bei den Kursen über das leckere Essen der Teilnehmer.

Wen wollt ihr mit COOK and CODE ansprechen und was wollt ihr mit dem Programm erreichen?

Alex: „Laut den Kennzahlen des BITKOM-Verbands werden in Deutschland aktuell 41.000 IT-Experten gesucht. Der Bedarf an IT-Kräften wächst durch das Internet kontinuierlich an!

Das Ziel für dieses Jahr ist 150 Events anzubieten, um mehr Leute für die IT zu begeistern und die Berührungsängste zu nehmen. Damit bringen wir theoretisch 1.800 Leute in die Welt der Programmierung. Zielgruppen: Studierende aller Fachrichtungen, junge Erwachsene. Interessant ist, dass unsere Teilnehmer zu 80 Prozent weiblich sind. Das kann ich mir auch nicht erklären woher das kommt.“

Kurs für Flüchtlinge bei Cook and Code

Ihr habt keinen eigenen Laptop? Auch beim Zuschauen könnt ihr eine Menge lernen!

Brauche ich für die Teilnahme an den HTML-, CSS- oder JavaScript-Kursen Vorkenntnisse?

Alex: „HTML, CSS und JS bauen aufeinander auf. Für den HTML-Kurs braucht ihr keinerlei Vorkenntnisse. Wir glauben daran, dass jeder Programmieren lernen kann. Du musst nicht sofort ein Software-Architekt werden, aber wenn du den Unterschied zwischen einer Variable, IF-Bedingung oder der Funktionsweise einer Schleife kennst, kann das schon einen großen Unterschied in deinem Leben machen.“

Bisher bietet ihr vor allem Events zu verschiedenen Themen rund um die Erstellung von Webseiten, Apps oder Blogs – was ist für die Zukunft von COOK and CODE geplant?

Alex:Bisher finden die Events bei Firmen oder in fremden Räumen statt. Wir möchten dieses Jahr eine eigene Location schaffen. Die Location soll Münchens erstes COOK and CODE Café werden. Hier könnt ihr jederzeit vorbeikommen, wenn ihr eine einfache Frage rund ums Programmieren habt. Das Besondere an dem Café ist, dass nicht pro Leistung, Getränk oder Essen bezahlt wird, sondern nach Zeit. Ihr könnt dabei so viel konsumieren, wie ihr wollt. Der Barista steht bei IT-Fragen mit Rat und Tat zur Seite.

Dafür starten wir ab März/April eine Crowdfunding-Kampagne, um in München einen Ort zu schaffen, der Leute zusammenbringt und (ganz nebenbei) Programmierer ausbildet. Vor allem Neu-Münchner finden in der Stadt nur sehr schwer einen Anschluss. Daher soll es in dem Café auch eine ‚Zone‘ geben, in der es okay ist, neue Leute anzusprechen und kennenzulernen. In vielen Bars, Restaurants oder auch in der U-Bahn schrecken viele Menschen auf, wenn man sie einfach anspricht und ein Gespräch mit ihnen beginnt.“

Programmierkurs Cook and Code

Letzten Sommer noch im Biergarten – nächsten vielleicht schon im eigenen Cafe? Hierfür braucht Cook and Code eure Unterstützung!

Wir haben den ersten Schritt in die Programmierwelt bereits geschafft – und zwar mit dem Kurs „HTML für Anfänger“. Wir waren hellauf begeistert! In lockerer Atmosphäre, begleitet von hilfsbereiten Mentoren und einem leckeren Buffet, kann also sogar Informatik Spaß machen! Da der Eintritt von 10€ pro Stunde nämlich entweder mit Geld oder mit leckeren vegetarischen Snacks beglichen werden kann, könnt ihr euer kulinarisches Schicksal selbst in die Hand nehmen.

Auch ihr habt Lust, ein bisschen Programmier-Luft zu schnuppern, plant gerade einen Blog oder wollt eure HTML-Kenntnisse als Vorbereitung für den Jobeinstieg im Bereich der Online-Kommunikation verbessern? Dann seid ihr bei COOK and CODE goldrichtig! Meldet euch am besten gleich für einen der nächsten Kurse an, deren Daten ihr auf der Facebook-Seite von COOK and CODE erfahrt. Oder unterstützt Alex und sein Team bei ihrer bevorstehenden Crowdfunding-Kampagne – und hierfür plädiert der Initiator an jede helfende Hand:

„Folgt uns auf Twitter, Facebook, abonniert unseren Newsletter und tretet unserer Facebook-Gruppe bei. Cook and Code / #ProgrammingForEveryone“

<the end>Vielen Dank an Alex für’s Interview. Viel Spaß an euch beim Codieren!</the end>

Johanna Böllmann

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