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6 Gründe nach Irland zu reisen

Irland – mystisch, abwechslungsreich, wunderschön

Seit Jahren war es mein Wunsch nach Irland zu reisen. Was genau mich an diesem Land so fasziniert hat, kann ich nicht sagen. Vielleicht waren es die Fotos der traumhaften Landschaft oder aber die Idee des mystischen Irlands, das man aus Märchen und Gedichten kennt, vielleicht aber auch einfach nur das Guinness. Wie auch immer, ich erfüllte mir im September diesen Jahres meinen Traum und reiste nur mit einen Rucksack für zwei Wochen nach Irland.

Dublin

Die Hauptstadt der grünen Insel und für die meisten der Ausgangspunkt ihrer Reise. Dublin vereint den Großstadtflair, die lebendige, kunterbunte Atmosphäre einer Metropole wie Berlin und die Entspanntheit und Struktur einer südlichen Stadt wie Bordeaux, mit seinen alten Gebäuden, dem fußläufigen Zentrum und den stimmungsvollen Quays, an denen man am Fluss Liffey entlang spazieren kann. Besonders empfehlenswert ist das Temple Bar Viertel, das wohl künstlerischste Vierter der Stadt. Hier kann man tagsüber durch die engen Gässchen mit den bunten Häusern schlendern, die kleinen Märkte besuchen oder Kaffee & Co. in den unterschiedlichsten gemütlichen, kleinen Cafés trinken. Bei Nacht ist es einer von vielen Orten in Dublin, wo muntere Live-Musik und Guinness regieren.

Die 'Quays' von Dublin

Die ‚Quays‘ von Dublin

Der Akzent

Da die meisten Iren überaus freundlich und hilfsbereit sind, wird man als Tourist zwangsläufig mit ihnen in Kontakt kommen (zum Glück) und hierbei in den Genuss des irischen Akzents kommen. Irgendetwas an diesem Akzent lässt selbst die langweiligsten Dinge aufregend klingen. Cheers!

IMG_0041Killarney Nationalpark

Killarney Nationalpark ist ein wahres Paradies für Wanderer, Radler und generell Naturliebhaber. Der Nationalpark ist riesengroß und wunderschön mit vielen Seen und Bächen und alten, majestätischen Bäumen. Dort ist für jeden Geschmack etwas dabei: von Bootstouren über Waldspaziergänge und Radtouren bis hin zu Ausflügen mit der Pferdekutsche. Vom kleinen Städtchen Killarney aus kann man zu Fuß direkt in den Park laufen und erreicht nach einem einstündigen Spaziergang über grüne Wiesen und durch den Wald – in dem man mit etwas Glück auch wilde Rehe sehen kann – Ross Castle. Ross Castle ist eine alte Festung, typisch für das mittelalterliche Irland und liegt direkt am See Lough Leane. Hier kann man nun eine Bootsrundfahrt machen oder weiter zu einem der Aussichtspunkte auf Ross Island wandern.

Cliffs of Moher

Die Cliffs of Moher liegen an der Westküste Irlands und sind vermutlich eine der größten Touristenattraktionen – aber das vollkommen zu Recht. Die Klippen ragen mehrere hundert Meter aus dem Meer heraus und bieten einen atemberaubenden Anblick. Als Besucher kann man oben auf den Klippen entlang gehen, zum Teil nur einen halben Meter vom Abgrund entfernt. Die ganz Mutigen können sogar ihre Füße vom Rand baumeln lassen (die Iren sind ziemlich entspannt was das angeht, ganz nach dem Motto „auf eigene Gefahr“). Für alle, die es mit Höhen nicht so haben, gibt es noch die Möglichkeit mit dem Boot an den Klippen entlang zu fahren und diese Naturerscheinungen von unten zu bewundern.

Die Cliffs of Moher, nahe Galway

Die Cliffs of Moher, nahe Galway

Galway

In der Nähe der Cliffs of Moher liegt die Studentenstadt Galway. Galway ist deutlich kleiner als Dublin, aber genauso lebendig. Es ist bekannt für die vielen Festivals (Kunst, Musik, Austern…), die die kleine Stadt jedes Jahr beleben. Doch Galway hat auch so einen mitreißenden Charme: Es gibt jede Menge süßer, individualistischer Cafés, historische Gebäude, wie die Universität und die Spanische Mauer, eine malerische Strandpromenade, die zu einer sogenannten „Kicking Wall“ führt, gegen die man traditionellerweise tritt, einen wöchentlichen Lebensmittel- und Kunstmarkt und zahlreiche, lebhafte Pubs.

Irische Live-Musik in der Crane Bar, Galway

Irische Live-Musik in der Crane Bar, Galway

Aran Islands

Die Aran Islands sind eine Gruppe von drei Inseln, die ebenfalls an der Westküste liegen und von Galway aus leicht mit Bus und Fähre zu erreichen sind. Sie sind bekannt als der Ort, an dem man das traditionelle, „echte“ Irland erleben kann. Die Inseln sind abgeschieden und die meisten Menschen sprechen dort noch Irisch (Gaelic). Außerdem sind die Inseln bekannt für ihre historische Ruinen, Steinmauern und die abwechslungsreiche Landschaft, die geprägt ist von grünen Wiesen, steilen Klippen und einsamen Stränden.

Strand auf Inis Mór, der größten Aran Insel

Strand auf Inis Mór, der größten Aran Insel

 

Ich habe mich in den zwei Wochen in dieses grüne, grüne Land verliebt, in die Iren und ihre Freundlichkeit, in die Landschaft, die Pubs, die Live-Musik, ja sogar in die zahlreichen Schafe – und will definitiv wiederkommen. Also wenn einen ein bisschen Regen nicht allzu sehr stört, kann ich Irland als Reiseziel nur empfehlen!

 

Amelie Gutbier

1 Kommentar

  1. Klingt wunderschön…motiviert einen wirklich sich einmal nach Irland aufzumachen :D

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