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Ständiger Nebenjob vs. Ferienjob

6 Wochen durcharbeiten oder nur 2-3 Mal die Woche – was ist besser?

 

Während des Studiums zu arbeiten kann ziemlich lästig sein. Die unverschämt langweilige Vorlesung ist nach gefühlten 10 Stunden endlich zu Ende und man würde sich instinktiv gerne einfach den Rest des Tages auf der Couch einrollen und nichts tun – wäre da nicht das liebe Geld, das im typischen Studentengeldbeutel erfahrungsgemäß viel zu schnell knapp ist. Um der Leere im Portemonnaie entgegenzuwirken geht’s nicht anders: Ein Nebenjob muss her! Und zwar ein möglichst lukrativer.

Kellnern - ein beliebter Nebenjob während des Studiums

Kellnern – ein beliebter Nebenjob während des Studiums

Neben dem Studium gibt’s so einiges, was man arbeiten kann: Sei es kellnern, Nachhilfe geben, in einer Online-Redaktion mitarbeiten, kassieren oder sonst was – Hauptsache, die Kasse klingelt, möglichst bevor das Dispo bereits in schwindelerregende Tiefen ausgereizt wurde. Das heißt je nach Studium: Doppelbelastung. Nicht schön. Vor allem in der Klausurenphase kann einem das Wasser ganz leicht bis zum Hals stehen, wenn es zur Entscheidung kommt: Job oder lernen? Für beides fehlt oft die Zeit, Motivation oder beides. Was nimmt man also lieber in Kauf: Eine schlechtere Note oder weniger Geld auf dem Konto? Beides doof. Der Verstand sagt:

„Pfeif‘ auf das Geld, nimm die Note!“,

das Herz aber klammert sich an das liebe Geld. Schade, dass man meist nicht beides haben kann – das wäre tatsächlich zu schön, um wahr zu sein. Auch wenn „nur“ zweimal die Woche nicht viel und einigermaßen machbar klingt: Zeit frisst die Arbeit trotzdem.

Uni sollte immer Priorität 1 bleiben - noch vor dem Nebenjob!

Uni sollte immer Priorität 1 bleiben – noch vor dem Nebenjob!

Wer oft ähnlich verzweifelt ist, sollte sich eines überlegen: Statt eines immer währenden Nebenjobs auf einen Ferienjob umzusteigen – so hat man während des Semesters frei und kann von dem Geld zehren, das man in seinen Ferien verdient hat. Nachteil: Keine Semesterferien! Zumindest deutlich weniger als ohne Ferienjob. Denn hier heißt es: Durchpowern bis zum umfallen, dafür kommt aber tatsächlich eine ordentliche Menge Geld zusammen. Das wäre in diesem Ausmaß unter dem Semester absolut unmöglich – neben all den (Pflicht-)Vorlesungen, Seminaren und Hobbies…

Wem seine Semesterferien heilig sind, bzw. wer diese zum Reisen oder Faulenzen nutzen möchte, ist mit einem Ferienjob eher weniger gut beraten. Allerdings muss man bedenken: Das Geld zum Reisen muss ja auch von irgendwoher kommen. Man hat ja nicht umsonst zweimal Semesterferien im Jahr – einmal ordentlich Arbeiten, einmal eine schöne Reise unternehmen wäre ein Kompromiss, mit dem sicher jeder irgendwie leben könnte. Je nachdem, wie viel Zeit man von seinen Semesterferien opfern möchte, fließt sogar vielleicht genug Geld, um sich einen netten Urlaub leisten zu können und trotzdem das Semester über ohne Nebenjob klarzukommen – so müssen weder Spaß noch Uni zu kurz kommen. Und darauf kommt es ja letztendlich an, nicht wahr?

 

Manja Faulhaber

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