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Fragt den Karriere-Coach!

Wie schreibe ich den perfekten Lebenslauf?

Zulassungsbeschränkungen, Motivationsschreiben, Werkstudentenverträge, Bewerbungsgespräche – als Student hat man es heutzutage nicht leicht. Wenn auch ihr schon fast den Durchblick im hart umkämpften Bewerbungs-Urwald verloren habt, kommt hier die Rettung. Karriere-Coach Petra Carlile verrät jeden Monat unikate Tipps und Tricks in Sachen Bewerbung.

Folge 3:

„Was gehört alles in einen Lebenslauf und in welcher Reihenfolge?“

Der Lebenslauf macht eine Bewerbung erst aus

Der Lebenslauf macht eine Bewerbung erst aus

Abschließend zum Thema Bewerbungsunterlagen widmen wir uns diesmal dem Lebenslauf, auch CV (= Curriculum Vitae) genannt. Im Grunde genommen besteht der aus einer Aufzählung von Fakten – in chronologischer Reihenfolge.

Inhalt und Format

  • Tabellarisch auf einer, maximal zwei Seiten
  • Bestandteile: Persönliche Daten, Berufserfahrung, Aus- und Schulbildung, Sonstiges
  • Das aktuellste zuerst
  • Am Ende des Lebenslaufs: Aktuelles Datum und Unterschrift
  • Bei einer Online-Bewerbung: Unterschrift einscannen, in den Lebenslauf einfügen, dann als pdf versenden
  • Aus einer, maximal zwei Seiten bestehend

 Und so könnte euer Lebenslauf dann fertig aussehen:

Dank Karrierecoach zum perfekten Lebenslauf! (c) Petra Carlile

Dank Karrierecoach zum perfekten Lebenslauf! (c) Petra Carlile

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Mit Foto – ja oder nein?

Petra Carlile weiß wie's richtig geht, (c) eye in the sky fotoatelier christina reisbeck

Petra Carlile weiß wie’s richtig geht, (c) eye in the sky fotoatelier christina reisbeck

Ein Foto ist heutzutage nicht mehr vorgeschrieben. Dennoch rate ich dazu. Niemand muss wie George Clooney oder Gisèle Bündchen aussehen. Wichtig ist ein persönlicher, sympathischer und offener Eindruck. Mit einem professionellen Bewerbungsfoto – angemessen an die offene Stelle, auf die ihr euch bewerbt – könnt ihr eure Bewerbung positiv unterstreichen. Ob ihr das Foto direkt im Lebenslauf einfügt (ist mein Favorit) oder auf einem separaten Deckblatt darstellt, bleibt euch überlassen.

Wichtig ist aber immer: Weckt Neugier! Denn auch Fakten lassen sich aufpeppen. Zum Beispiel durch Aufzählung wichtiger Tätigkeiten, die ihr im Rahmen einer Werkstudententätigkeit ausgeführt habt und die jetzt auch zum offenen Stellenprofil des Unternehmens passen, bei dem ihr euch bewerbt.

Don’ts im Lebenslauf

  • Fakten fälschen bzw. lügen
  • Lücken, die länger als drei Monate dauern, unerwähnt lassen
  • Ein unübersichtliches Format
  • Ein Foto aus dem Urlaub oder von der letzten Grillparty verwenden

Welche konkreten Fragen habt ihr zu eurer Bewerbung? Steckt ihr schon mitten drin im Bewerbungsprozess oder steht kurz davor? Welchen Input wünscht ihr euch zum Thema Berufsorientierung nach dem Studium? Ich freue mich auf eure Fragen!

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Eure Petra Carlile

Unikate Unterstützung: Der Karrierecoach beantwortet eure Fragen!

Unikate Unterstützung: Der Karrierecoach beantwortet eure Fragen!

Schickt uns eure Fragen!  Mail an: karrierefragen@unikatmag.de

Mehr unikate Tipps und Tricks in Sachen Bewerbung findet ihr auch hier: Folge 1 „Das Motivationsschreiben“ und Folge 2 „Das Anschreiben“.

Andrea Hornsteiner

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